Viel zu erzählen gibt es aus der letzten Kindergartenwoche vor den Sommerferien nicht, doch die wichtigsten ...

... Ereignisse möchte ich gerne hier festhalten, bzw. weitergeben.


Mit einer kleinen Besetzung, von 5 und 4 Kindern ging es schulferienbedingt in diese letzte Woche. Am Montag stand Ferdinands die Geburtstags-Nachfeier zu seinem fünften Lebensjahr im Mittelpunkt. Eine besondere Herausforderung war das Anzünden der fünf Kerzen, wo alle Kinder


mitfieberten, bis alle Kerzen leuchteten. Unterwegs im Wald mussten wir wieder feststellen, dass seit Wochen fast gar nichts mehr wächst und selbst die wenigen Brombeeren eher vertrocknen, als groß und reif zu werden. Einen einzigen, aber  völlig vertrockneten Pilz entdeckten wir, obwohl jetzt die 




beste Pilzzeit wäre, wenn es genug regnen würde. Vertrocknete Weideflächen sahen wir von Weitem in den Tälern und von nahem bei uns an der Villa. Selbst in unserem Mini-Garten haben sich Risse in der Erde gebildet, obwohl wir immer wieder gegossen haben. An einem Morgen beschlossen wir,

die erste Karotte aus der Erde zu ziehen, um nachzuschauen wie groß sie geworden ist. Anna versuchte es, vergeblich, dann Jule und dann Lea, aber ohne Erfolg, "die Rübe will nicht rauskommen", oder "der Boden ist viel zu hart" spekulierten die Mädchen. Desirée ist es schließlich gelungen, das 



gute Stück dem Boden zu entreißen, alle jubelten und genossen erst den Duft und dann den Geschmack. Bei den Hitzegraden versteckten wir uns wieder am Wasser außerhalb der Kinzig, bauten Staudämme und spielten vergnügt im grünen Rasengras am Ufer. Leas Abschied feierten 

wir am Donnerstag mit einer Eistorte und die Kinder gestalteten das Abschiedsgeschenk für Desirée, ein Foto von ihr und Jule auf dem Pferd, umrahmt mit Gemälden,  bunten Papierstückchen und einer extralangen Kordel. Zum Spielen fuhren wir wieder ans Wasser und schauten zu, wie andere



Kinder sich fröhlich in der Kinzig tummelten, samt Mama und Hund.

Am Freitag war unser zweiter Besuchstag im Seniorenzentrum in Schiltach. Die Vorbereitungen reichten von einem Bild, das Lea schon zuhause gemalt hatte bis hin zu Gesprächen darüber, was wir heute mit den Menschen alles erleben werden. Alle halfen mit, das Material in die Autos zu transportieren und fröhlich fuhren wir los. Als wären wir schon öfter bei den alten Menschen und Ihren Betreuerinnen gewesen, betraten die Kinder 

wie selbstverständlich das Haus für die Tagesgäste. Strahlende Gesichter und herzliche Worte gab es und schnell war klar, das wird wieder ein guter gemeinsamer Morgen. Nach den Vespern ging Frau Haas mit uns und mit Frau Jakob in den Garten der Sinne. Ein herrlich angelegtes Stück Natur, mit Seerosen, Springbrunnen, vielerlei Blumen und allerlei Kunstwerken. Desirées Hündin Klara genoss die Weite, um ihrem Ball nachzujagen, denn im Haus benahm sie sich sehr vorbildlich und konnte interessante Kontakte zu vielen der Älteren knüpfen.



Mit unserem Morgenkreislied kamen alle schon gut in Schwung. Frau Haas brachte orffsche Instrumente für Alt und Jung und los ging's. Ferdi hielt die 5 Regeln in die Runde und neben den Kindern beteiligten sich mehrere Tagesgäste beim Gespräch. Nach dem Zählen der Monatskette las Desirée ihre Lerngeschichte für Anna vor.  Dann luden wir dann ein, auf großen Papierbögen ein Gemeinschaftsbild zu gestalten. Während die Kinder gleich vergnügt losmalten, zum Thema Bauernhof, zögerten die Ältern ein wenig. Doch als drei von ihnen mit Farbstiften auch am Tisch standen oder saßen und zu malen begannen, kamen noch zwei Leute dazu. Wir haben das angefangene Kunstwerk dann zusammengerollt, mit Hilfe von 

Herrn Sekinger, um es ein andermal wieder weiter zu gestalten. Alle 4 Strophen von "Hoch auf dem gelben Wagen" sangen wir mit Instrumenten begleitet. Gerne folgten wir wieder der Einladung zum Mittagessen, wo sich viele Gespräche und nette Begebenheiten ereigneten. Oftmals betonten die älteren Gäste, wie schön es mit den Kindern zusammen ist. Frau Haas, Frau Seeholzer, ihre Kollegin und wir waren uns einig: diese Stunden der Begegnung tun allen gut. Wir werden freitags immer zusammen kommen und sind gespannt, was wir in Zukunft miteinander erleben und lernen können. Herzlichen Dank sagen wir an das Team und an alle, die uns wieder so herzlich aufgenommen haben.



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