„Wenn das alles Schnee wäre!“  ...

... phantasierten wir am Montag, als es von früh bis 11 Uhr ...


regnete.  Wir hielten uns bis dahin überwiegend in der Villa und der Scheune auf. Im Morgenkreis ist Mila’s Stern als letzter von allen 12 gezogen worden. In der biblischen Geschichte kamen die Sterndeuter am Stall an und brachten ihre Geschenke, Gold, Weihrauch und Myrrhe zum Kind in der Krippe. Wir diskutierten nochmals, warum bei uns die Menschen die Geschenke bekommen und nicht das Jesuskind?  Nach dem Vespern bekamen alle Tiere ihr Futter und die Kühe frisches Stroh in den Stall. Anschließend sind die Jungs in die Scheune gezogen, um mit den Strohballen zu bauen. Die Mädchen blieben in der Villa, malten Bilder, klebten Tüten aus den restlichen Marmelade-Etiketten und halfen beim Plätzchenbacken. Salome führte noch das Krokodilspiel ein, bis es dann draußen zu regnen aufhörte und alle ins Freie verschwanden.

Am Dienstag dachten wir lange darüber nach, wie schlimm es ist, wenn böse Machthaber beschließen, andere Menschen zu töten, weil sie ihnen nicht passen;  der König Herodes ließ kurz nach Jesu Geburt alle männlichen Babys töten, damit ihm bloß kein neuer König seine Macht nehmen könne. Deshalb flohen Maria und Josef mit ihrem Kind ins  „Ausland“,  und sofort waren wir bei unseren Flüchtlingen heute und deren Schicksale.  Schnell war klar, wie wichtig es ist, dass diese Menschen fliehen können und wie gut und not-wendig es ist, wenn es dann Menschen gibt, die sich um die Geflohenen und Heimatlosen kümmern.  Nach dem Vespern kümmerten wir uns zuerst um alle Tiere und später in kleinen Gruppen um die  „Schneemänner“  aus Plätzchenteig und um Pilze im Wald für eine Suppe. Sehr gefreut haben wir uns über den Besuch von Lotte Fröhlich, die heute beschlossen hat, dass sie im




Rahmen ihres Studiums  Ökolandbau und Vermarktung an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde ihr Praxissemester (April - Juni) bei uns absolvieren wird!  Vielen Dank für Deine Bereitschaft!  Damit ist nämlich die Besetzung unserer  „dritten“  Stelle vollends gesichert: Susanne arbeitet bis 20. 1., dann steigt Salome Gutekunst bis Ende März mit ein und anschließend Lotte Fröhlich.  Roland Maier brachte uns um 12 Uhr das Friedenslicht aus Bethlehem. Die Kinder hatten Kerzen in Gläsern oder Laternchen mitgebracht und Roland seine große Laterne mit dem Licht, das die Alpirsbacher Pfadfinder von Stuttgart mitgebracht hatten. Feierlich gab Roland das Licht an jedes Kind weiter und erzählte, wie es zu der Idee kam, dass jedes Jahr ein Kind aus Österreich in Bethlehem aus der Geburtskirche Jesu das Licht abholt und von dort aus in alle Welt verteilt (wird), um den Frieden Gottes an Weihnachten tatsächlich überall aufleuchten zu lassen  (siehe auch  www.friedenslicht.de). 

23 Kerzen zündete Theresa am Mittwoch (zum letzten Mal in diesem Jahr) auf unserem Wagenrad an; jetzt sahen‘s alle: Morgen ist Weihnachten!  Wir erzählten uns entlang der 22 Bilder nochmals die gesamte Geschichte zur Geburt Jesu, sangen alle 5 Strophen von  „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, es kommt der Herr der Herrlichkeit“  mit Bewegungen und hörten Robert bei  seiner Lerngeschichte für Ferdi zu. Susanne verteilte die Aufgaben beim Tiere füttern und unsere Gäste Jule, Lea und Vanessa machten gerne mit. Auch nachher, als wir uns auf die Suche nach einem Tannenbaum für die Waldtiere machten, halfen alle mit, und Joel und Silas Gutekunst brachten ihre Waldkenntnisse gleich auch noch mit ein. Bald fanden wir eine hübsche Fichte. Äpfel und Kartoffeln wurden aufgefädelt und zusammen mit Maiskolben und Erdnussketten verzierten wir dann den Weihnachtsbaum für die Tiere. Einen ausgedehnten Heimweg nahmen wir durch den Wald und verabschiedeten 



uns schließlich nach und nach an der Villa mit guten Wünschen, dem kleinen Schneemann und einer Papier-Geschenktüte für jede Familie.  Nun beginnen die Ferien

 auch bei uns und enden am 6. Januar.   Unseren Weihnachtsgruß findet man auf unserer Homepage, gleich auf der Startseite  („Home“).




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