Die Ferien machen sich bemerkbar: am Montag ...

... besuchten nur 10 Kinder unsere Einrichtung.

 


Eine nette Gruppe, stellten wir fest und genossen die Zeit. Anfangs noch im kühlen Nebel, doch schon nach dem Melken verschwanden die Wolken und die Sonne zeigte, was sie kann. Heidrun Wein besuchte uns, sie wird als zukünftige Praktikantin im Anerkennungsjahr ab September bei uns mitarbeiten. Die Kinder wünschten sich, zur Burg und anschließend zum Baumhaus zu gehen. Dem stand nichts im Wege und so vesperten wir bei der Ruine. Später am Baumhaus wurde „gekocht“, gebaut, erzählt und den beiden Kühen zugeschaut, wie sie sich im Schatten der Fichten gegenseitig die Fliegen  „vom Hals schafften“. Nach 11 Uhr zupften wir die Johannisbeeren von Theresas Oma von den Stielchen, um daraus Johannisbeer-Essig herzustellen. Anna und Theresa halfen gerne beim Kochen und am Ende hatten wir vier rot leuchtende Fläschchen vom feinen Essig.

Am Dienstag bekamen wir Besuch aus Tübingen: Frau Jodeleit, sie kümmert sich mit ihrer gGmbH  KoKon u.a. um unsere Gehaltsabwicklungen, nahm sich mit Tochter und Schwiegersohn samt den beiden Enkeln viel Zeit, um unseren Bauernhof kennen und schätzen zu lernen. Beim Melken und bei den Ponys gab‘s vieles zu beobachten und später, als wir mit dem Pony Maiky mal wieder einen Fichtenstamm aus dem Wald zogen, erst recht. Unsere Kinder entdeckten eine interessante, überall von Moos behangene  „Ecke“  im Wald und machten sogleich ihre Wohnung daraus. Essen wurde besorgt, Betten gerichtet und geplant, wer wann wo und was arbeiten wird   -   Rollenspielen der spontanen Art. Später spielten unsere und Gutekunst’s Kinder hier und da auf dem Gelände und genossen das bisschen Sonnenschein nach einem recht kühlen Morgen. Zum ersten Kennenlernen kam gegen 12 Uhr noch eine 




Mutter mit ihrem Sohn und der Oma. Allen Dreien hat es gut gefallen und wir werden uns sicher wiedersehen. Strahlend ging der Sohn vom Hof, als Joel ihn, nachdem er ihm den Heuboden gezeigt hatte,  mit den Worten verabschiedete: „Tschüs, mach‘s gut und schön dass du da warst!“

Am Mittwoch beschlossen die Kinder am Ende des Morgenkreises einen Haus- und Hoftag: Vier wollten zum Baumhaus und sechs bei der Villa bleiben. Nach dem Melken und Tiere füttern vesperten alle unter den Weinreben. Die Vier stiegen mit Robert zum Baumhaus hinauf. Der Rest half mir und Johanna erst im Garten die Erbsen zu ernten und danach das Kraut samt den Haselnussruten zu entfernen. Da bot es sich an, auch gleich sonstiges  „Grün“  zu entfernen und den Sitzplatz vor der Villa mal ordentlich zu fegen. Eine Hand voll Erbsen puhlten die Kinder aus und kochten sie gleich in der Küche weich.

Gegessen waren sie schnell  -  direkt aus dem Topf. Überall spielten dann wieder Kindergarten- und Gutekunst‘s Kinder in kleinen Gruppen, ob im Sand, bei den Schaukeln oder in der Villa; gegen Mittag ließen sich einige Kinder noch aus ihren Lerngeschichten-Ordnern vorlesen und malten allerlei Kunstwerke.

Einen weiteren Haus- und Hoftag legten wir am Donnerstag ein, denn Frau Bühler und die Schiltacher Ferienbetreuung hatten sich auf 10.30 Uhr zu einem Besuch angemeldet. Wir feierten Morgenkreis, gingen zum Melken, Hasen und Geflügel füttern und hatten dann Zeit für allerlei Spielereien. Umso spannender natürlich, wenn die jüngeren Kinder von Familie Gutekunst ums Haus sind und ihre Geheimnisse, Verstecke und Spielsachen mit den andern teilen. Pünktlich kamen 25 Schiltacher Kinder mit 4 BegleiterInnen etwas geschafft den Wald hoch. Nach einer kurzen Pause besuchten wir



die Hasen und das Federvieh, tauschten unsere Erfahrungen mit Tieren aus und beantworteten gerne die vielen Fragen der Kinder und Erwachsenen. Später bei den Ponys verweilten wir noch länger und einige Gäste wären natürlich zu gerne geritten, aber da war die Zeit einfach zu knapp. Glücklich und beeindruckt verabschiedeten sich die Gäste gegen halb 12 und unsere Kinder verschwanden wieder in Haus und Hof.

 

Den letzten Seniorenzentrumstag vor den Ferien feierten wir mit 11 Kindern gemeinsam mit 8 Senioren am Freitag. Begonnen wurde mit dem Frühstücken in der Tagespflege  „Oase“. Danach spazierten wir für eine Stunde der Schiltach entlang, wo schon bald die ersten reifen Brombeeren gepflückt und gesammelt wurden. Um 10 Uhr ging‘s mit dem Morgenkreis 

in der Oase weiter. Ursula las eine lustige Geschichte von der Oma und ihren beiden Enkeln vor. Dann sangen wir für eine 81-jährige Bewohnerin ein Geburtstagsständchen, die natürlich vor Glück strahlte. Im Schlossbergsaal in großer Runde spielten wir zuerst Ball zuwerfen und fangen, dann Dosenwerfen, da war das Aufstellen der Dosen eine echte Herausforderung für unsere Großen. Und zum Schluss mit viel Geduld und Geschick kam das Riesenmikado ins Spiel, bis kurz vor 12 Uhr. Es ist immer beeindruckend zu sehen, wie Alt und Jung sich ergänzen, sich mal anfeuern oder gemeinsam jubeln können. Mit dem Mäuschen-Fingerspiel beendete Ursula den gelungenen Vormittag. Wir danken den MitarbeiterInnen Ursula, Alice, Susanne, Monique und Tom für alles Vorbereiten und Begleiten. Wir kommen gerne nach den Ferien wieder.




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