Schon wieder  „Kistenalarm“  am frühen Montag in der ...

...  Villa, die Nachwehen von unserem Stand beim Schiltacher Advent am 2. 12.


Heidrun hat sich überwiegend der Gläser, Flaschen, Tee’s usw. angenommen und alles wieder einsortiert. Zu Besuch kam Carolin aus Peterzell, die für den Aktionstag  „Mitmachen Ehrensache“  gerne bei uns mitarbeiten wollte. Das hat sie gut gemacht, für ihre 12 Jahre! Im Adventsmorgenkreis klang die erste Strophe von  „Macht hoch die Tür“  schon richtig gut, auch die Bewegungen saßen und so übten wir die zweite Strophe: „ER ist gerecht ein Helfer wert; Sanftmütigkeit ist sein Gefährt, sein Königskron ist Heiligkeit, sein Zepter ist Barmherzigkeit; all unsre Not zum End ER bringt, der halben jauchzt, mit Freuden singt:  Gelobet sei mein Gott, mein Heiland groß von Tat.“ Heute hat Emma meinen Stern gezogen, also durfte ich die 5 Kerzen anzünden und das Stiefelchen abschneiden. In der Weihnachts-geschichte zogen die Sterndeuter mit ihren Kamelen 

in die Wüste. Wir zogen warm eingepackt zu den Kühen und Schafen und dann zu den Ponys und zum Hasen, um sie mit Heu und altem Brot zu versorgen und vier Kinder machten das Feuer im großen Holz-ofen an. Die Vorschüler und Carolin schnitten mit Roland jede Menge Nikoläuse aus, während die Jüng-sten sich mit  „Zimmerspielen“  beschäftigten. Für gut 1 Stunde spazierten wir unter der wärmenden Sonne, entdeckten unterm Schatten von Silo-ballen oder von Bäumen gefrorene Wiesenstücke (mit Muster) und stiegen das letzte Stück zum Kindi einem Wildwechsel entlang hinauf.  Heidrun füllte mit den Großen die Wetterblätter aus und anschließend feierten wir den Abschlusskreis mit  „Macht hoch die Tür“, dem Erzählvogel, mit unseren frischen Bredle, dem Märchen von  „Daumerlings Wanderschaft“  und  den Schlussliedern  „Im Schilf am Teich“  und  „Alle Leut“. 




Im Hintergrund und fast unbemerkt hat Bruno Suschinski  am Dienstag unseren Adventsmorgenkreis gefilmt: Mathildas Stern wurde gezogen, 6 Kerzen am Wagenrad zündete sie an und schnitt ihr Stiefelchen vom Adventskalender ab. Wir sangen die ersten beiden Strophen von  „Macht hoch die Tür“ und hörten die Geschichte von der Ankündigung der Geburt des Sohnes Johannes von Elisabeth und Zacharias: Weil Zacharias der Botschaft des Engels nicht glauben wollte, dass seine alte Frau doch noch ein Kind bekommt, konnte er nicht mehr reden, bis zur Geburt, deshalb schrieb er seiner Frau die frohe Nachricht auf eine Tafel und dass sie ihr Kind Johannes nennen sollen  -  das merken wir uns! Wir fütterten die Tiere, machten das Feuer im Ofen an und wanderten wieder in die Sonne zu den Wiesen beim Schwenkenhof. Dort war es so schön warm, dass die Kinder nach dem Vespern wieder zu den Siloballen wollten, um das Schatten-Reif-Sonne-Spiel zu wiederholen. Neue Entdeckung:  Die Folie der 

Siloballen war auf der sonnenbeschienen Seite richtig warm, obendrauf gab es eine Schicht Reif und hinten fühlte es sich recht kalt an. Wer seine Hand mit Reif bestrich und sie flach zur Sonne hinstreckte, konnte mit dem dunklen Wald als Hintergrund beobachten, wie die Reifkristalle schmolzen und Dampf aufstieg.  Die 21 Rundballen genügten ansonsten für allerlei Spielideen wie Verstecken oder Fangen  -  gute zwei Stunden lang!  Kinder sind (von Natur aus) so genügsam und mit so wenigem sehr glücklich, wenn sie die Möglichkeit haben.  Gegen 11 Uhr fuhr ich nach Schönbronn zu einem Treffen des Vorstandes der  Bibelerlebniswelt  mit Frau Pfarrerin Stocker-Schwarz, der Leiterin des Bibliorama in Stuttgart, um über die Zukunft der Schönbronner Kirche zu beraten.  Für die Kinder ging‘s dann wieder zurück in die Villa. Nach einem kurzen aufwärmen wurden Bilder gemalt, gebastelt, musiziert und Bücher gelesen. Die Vorschüler schrieben mit Heidrun eigene Geschichten.



David’s Stern hat Mathilda am Mittwoch zu Beginn des Adventsmorgenkreises gezogen. Mit einigen Streichhölzern konnte er die 7 Kerzen auf dem Adventswagenrad anzünden und freute sich dann, als die Schere endlich den Faden am Stiefelchen durch-trennte. Wir sangen die Strophen eins und zwei von  „Macht hoch die Tür“  und vergegenwärtigten uns die bisherigen drei Szenen aus der Weihnachtsgeschich-te. Nach dem alle Tiere versorgt waren und das Feuer im Ofen brannte, marschierten wir wieder  "in die Sonne", vesperten am sonnenbeschienen Holzstapel und  spürten, dass wir heute eine Stunde früher dran waren: es war recht kalt, trotz Sonnenschein. Die Kinder wollten unbedingt wieder zu den Siloballen

und dort  sahen  wir am Reif auf der Wiese, dass wir heute früher dran waren: Alles war noch  „gefroren“. Sofort starteten alle mit dem Versteckspielen und bald zogen die ersten ihre Jacken aus. Steil bergauf stiegen wir durch den Wald Richtung Aichhalden, bis wir auf einen bekannten Waldweg trafen: „Hier geht’s zum Kindi!“  freuten sich alle. Pünktlich zum Abschlusskreis trafen wir ein, sangen nochmals  „Macht hoch die Tür“, erzählten, was schön war, hörten den zweiten Teil von Daumerlings Wanderschaft, während die Bredles-Dose herumwanderte und sangen die Schlusslieder. Ins Wetterblatt schrieben die Vorschüler morgens minus 3 und mittags 4 Grad. 



Im Adventsmorgenkreis am Donnerstag hat Theresa H. den Stern von Anna gezogen.  Acht Kerzen zündete Anna an, schob den achten Würfel der Monatskette weiter und schnitt das achte

Stiefelchen vom Kalender. Nach den beiden

Strophen von  „Macht hoch die Tür“ übten wir die dritte:  „O wohl dem Land, o wohl der Stadt“. Wie

der Maria der Engel Gabriel begegnete und ihr versicherte:  „Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden!“ hörten wir in der biblischen Geschichte und dass Maria sich dann darauf eingelassen hat, dass sie auserwählt ist, den Sohn Gottes zur Welt zu bringen. (Lukas 1, 26-38)  Das

Bild mit Maria und dem Engel hängte Roland auf und wir holten die beiden Krippenfiguren aus der Holzkiste.  Heidrun las ihre Lerngeschichte für Mathilda vor, wie sie mit dem Hammer trockenes Brot

für die Ponys und die Schafe kleinklopfte.  Damit fütterten wir auch heute wieder die Tiere und als das Feuer im Ofen brannte, spazierten wir wieder zu unserem Sonnenplatz mit anschließendem Fange-spielen bei den Siloballen. Den Temperaturunterschied zwischen  „mit und ohne Sonne“  spürten wir  besonders beim Einstieg in den Wald Richtung Höfenhof: Da wurde es  „eisig kalt!“  Vor dem Höfenhof lagerten an die 40 Siloballen, aber leider mit zu wenig Abstand, um auch hier verstecken spielen zu können. Dafür zählten die Kinder alle Ballen und wir kehrten wieder um. Mit Bilderbüchern, basteln und musizieren verging die halbe Stunde bis zum Abschusskreis schnell. Vom Teufel mit den drei goldenen Haaren hörten wir den ersten Teil, knabberten jeweils ein Weihnachtsbredle und schlossen mit den Schlussliedern ab.



Im Seniorenzentrum frühstückten wir mit den ersten Tagesgästen gegen 9 Uhr. Draußen im Tal wärmte uns die Sonne nur für einen Moment, weil die gleich hinter den Waldhügeln verschwand und so kamen wir recht  „gekühlt“ auf 10 Uhr wieder in die Oase. Dort sangen vor allem die Senioren mit Leib und Seele alle 5 Strophen von  „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Ich erzählte die biblische Geschichte, wie die schwangere Maria ihre schwangere Freundin Elisabeth besuchte und Elisabeth samt ihrem Baby im Bauch die Freude kaum fassen konnte, dass „die Mutter meines Herrn zu mir kommt!“  Auch Maria erkennt bei dieser Begegnung nochmals neu, welches Wunder sie erleben wird, deshalb lobt und preist

sie ihren Gott; Lukas 1, 39-56. Heidrun las ihre Lerngeschichte für Jade vor und dann gingen die VorschülerInnen mit vier Senioren, Susanne, Alice und mir zum Schneemänner aus Luftballons und Wolle herzustellen. Ganz schön mühsam war das Umwickeln der Ballons mit Wolle und Kleister, aber kurz vor zwölf hatten Groß und Klein doch ihren Schneemann soweit fertig, dass er trocknen konnte. Die Jüngeren haben mit Roland und Heidrun bei den Tagesgästen kleine Engel aus weißem Kaffeefilterpapier, Schafwolle, Bändern und Goldpapier gebastelt. 

Wir danken dem Heimleiter Herrn Esslinger und den Mitarbeiterinnen für die freundliche Zusammenarbeit.



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