Das war eine Freude, als ich im ersten Morgenkreis des neuen Jahres ...

... 2017 erzählen konnte, dass Froni vor einigen Tagen nun ihr Kälbchen, den Freddy bekommen hat  -  dorthin rannten ...


... dann auch gleich alle 11 Kinder nach dem Vespern und waren über glücklich angesichts dieses kleinen Wunders. Und ein zweites brachte Moni Gutekunst in ihren Händen morgens  an die Haustür, als wir uns nach dem Kälbchen erkundigten: das Hundewelpen von Ronja hat es dank der Fürsorge von Salome tatsächlich geschafft und ist wohl auf!  Und um die Freude vollends perfekt zu machen, konnte ich auch noch erzählen, dass unsere Tochter Susanne ihren Jakob gegen  3.30 Uhr in Tübingen zur Welt gebracht hat.   Unserem Vater im Himmel sei Dank für seine Wunder, seine Hilfe und Begleitung!  Vor Freude über die 15 cm Neu-Schnee sangen wir allerlei Schneelieder und dichteten unser Morgenlied um: „ Guten Morgen lieber Schnee, hast die Wiesen weiß gemacht ...“  Nachgefeiert haben wir Jules fünften Geburtstag mit 5 Kerzen und leckeren Muffins, die es später im Schnee draußen zu genießen gab  -  vielen Dank!  Selbstverständlich wollten alle Kinder gleich raus in den Schnee und hielten das auch locker bis

gegen 11.30 Uhr aus. Wir versorgten die Tiere, wanderten zu unserem Tannenbaum für Tiere, entdeckten viele Tierspuren und dass einige unserer Geschenke tatsächlich aufgefressen waren. Zurück an der Villa fuhren fast alle begeistert mit den Poporutschern, andere experimentierten mit Schnee und Wasser oder versuchten sich im Bauen und Konstruieren mit Schnee.  Um 12 Uhr begannen wir den Abschlusskreis mit „Es schneialat, es beialat, es goht an kalder Wend ...“   Die Kinder schwärmten mit dem Albatros auf dem Zeigefinger rundum glücklich vom Schnee.  Wir schauten uns das tolle Bilderbuch von Sebastin Meschnmoser an: Herr Eichhorn und der erste Schnee, während die Kinder die letzten Weihnachtsbredle knabberten.  „Im Schnee am Teich, lag eine Schlange“  sangen wir abschließend wetterentsprechend.  Eine so glückliche Kinder- und Erwachsenenschar gleich am ersten Tag nach den Ferien erleben zu dürfen, ist eine kostbares Geschenk, ein echter Segen eben.




Der Schnee hat auch am Dienstag alle in seinen Bann gezogen: Wir brauchten gar keinen Plan im Morgenkreis überlegen, denn alle wollten wieder nach draußen zum rutschen. Es hat ausgiebig geschneit und mit Begeisterung wurden die beiden Rutschmatten, bzw. -kissen von Heidrun ausprobiert, auf denen mehrere Leute Platz haben und mit denen interessanteste Fahrten erlebt werden konnten. Von Müdigkeit keine Spur!  Alle sausten ix-mal hinunter und stiegen unermüdlich wieder den Hügel hinauf. Erst gegen halb zwölf war uns allen doch recht kalt; also ab in die kuschelige Villa! Dort hatten dann aber auch alle so richtig Hunger und legten ein zweites Vesper ein. Das passte gut zur  „klugen Gretel“, die im Märchen beschloss, nicht noch länger auf den Gast des Hausherrn zu warten, sondern die beiden gebratenen Hühnchen selbst zu essen  -  geschickt löste sie das

Problem, als der Gast dennoch auftauchte.  Im Wetterblatt stand Morgens minus 3 und mittags minus 1 Grad bei Schneeflocken vom Himmel.

 

Ab in den Schnee hieß es auch am Mittwoch. Obwohl  nur 7 Kinder kommen konnten, hatten wir wieder einen rund um glücklichen Draußen- und Schnee-Vormittag mit allem, was dazugehört; nur blieben wir heute bis 12 Uhr im Schnee.  Neben den Rutschpartien mit Rutschern und Matten entstanden kleine Schneemänner und der Anfang einer Schneeburg. Im Abschlusskreis naschten die Kinder während der ersten Hälfte des Märchens   „Der Arme und der Reiche“  mit Genuss von unseren getrockneten Apfelringen. In die Wetterblätter schreiben die VorschülerInnen morgens minus 1 Grad, mittags  0 Grad, bei wolkigem Himmel; Schneehöhe ca. 17 cm.



Ab in den Regen hieß es leider am Donnerstag. Schon die halbe Nacht hatte es leider geregnet und so war morgens nur noch ein Rest  „Pappschnee“ übrig geblieben. Nach dem Morgenkreis beschlossen wir, mit den Regenkleidern nur die Tiere zu füttern und uns dann wieder in der Villa zu verkriechen, bei dem Wetter. Als die Tiere gefüttert waren, regnete es kaum noch und da verlockte selbst der Pappschnee doch zum Rutschen. So kam’s, dass alle bis gegen 10 Uhr draußen mit Rutschern und Matten unterwegs waren  -  und es rutschte nicht schlecht! Nach dem Vespern lud Heidrun zum Zeitungspapierreißen ein: Der Längsseite nach lässt sich nämlich jede Zeitung in erstaunlich gerade Streifen reißen; aus den Streifen

den Streifen rissen die Kinder kleine Schnipsel und die wurden eingeweicht, später  „kleingemixt“  zu einem Brei, aus dem neues Papier geschöpft werden kann. Zwei Schöpfversuche machten wir, damit für Heidruns Praxisbesuch am Freitag alles klar geht. Die restliche Zeit nutzten die Kinder zum Kordeln drehen und Rollen spielen. Im Abschlusskreis kam der  „Reiche“  im Märchen schlecht weg: Weil ihm nichts zum Wünschen einfiel, das ihn wirklich befriedigte, rutschten ihm zwei versehentliche Wünsche raus und gingen zu seinem Leid in Erfüllung; den dritten brauchte er um, um seine Frau zu erlösen ...  Ins Wetterblatt trugen die Großen ein: morgens 2 und mittags 3 Grad bei bewölktem Himmel mit Regen.



„Heute kommt mein Lehrer zu Besuch“ erklärte Heidrun im Morgenkreis am Freitag. Um 9.30 Uhr kam dann Herr Metzger, der Schulleiter vom Schulzentrum für sozialpädagogische Berufe, Silberburg in Stuttgart  pünktlich bei uns an, um Heidruns erstes Angebot während des Praxisbesuches mitzuerleben. Während Heidrun eine Haus- und Hofführung machte, vergnügten sich alle Kinder draußen im Restschnee mit Rutschen. Zu Heidruns Angebot „Papierschöpfen“ sind Jade, David, Rebecca und Theresa eingeladen gewesen. Die haben sich gerne auf das Schöpfen mit dem Schöpfrahmen eingelassen, auch und gerade weil das eine ganz neue Erfahrung für sie war: Dieser lauwarme  „eklig und schöne“ Brei aus Zeitungspapier, das Rühren, das Untertauchen des Rahmens, das vorsichtige Hochheben, abtropfen lassen und dann den Deck-

rahmen entfernen, ein Tuch auflegen, mit einem Brett abdecken, umdrehen, das Sieb entfernen, ein zweites Tuch auflegen, noch ein Brett drüber und dann ab damit in die Presse bis hin zum Staunen, was da zwischen den Tüchern entstanden ist. Während die Vier intensiv bei der Sache waren, hatten die andern Kinder die Idee, sich mit den frisch gehobelten Brettchen für die Garderobenkisten von Martin Kopp (vielen Dank!) ein Haus zu bauen und versuchten sich in allerlei Varianten und Konstruktionen sehr selbstständig, sodass Heidrun in aller Ruhe ihr Angebot zu Ende führen konnte. Ab 12 Uhr führten Herr Metzger, Heidrun und ich das Reflektions-gespräch und alle Kinder konnten damit in einer feinen Art und Weise umgehen; wir sind eine tolle Gruppe!  Selbst als klar war, dass der Abschlusskreis heute ausfallen muss, fanden das alle in Ordnung.



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