Pfifferlingalarm am Montag, aber nur kurz,

... denn nach dem Justus zweimal eine Hand voll der begehrten Schwammerln gefunden hatte, ...


war leider schon Schluss. Im Morgenkreis hatten wir beschlossen, nach dem Melken und dem Tierefüttern eine Waldrunde einzulegen, um nach Pilzen zu suchen. Das Thema war aber schnell erledigt, denn gleich neben dem Vesperplatz irgendwo mitten im Wald entdeck- ten die Kinder zwei Kreativbaustellen: Unter mit Moos behangenen Fichten entstand ein „Haus“ aus Ästen und nebendran ebenfalls aus Ästen eine große „Feuerstelle“. Beides wurde fein säuberlich aufgebaut, abgesprochen und weiterkonstruiert. Da konnte schon mal ein Erwachsener etwas mithelfen, aber eigentlich geht das ganz gut ohne Hilfe. Eineinhalb Stunden lang wurde gebaut, konstruiert und

dann folgten die praktischen Anwendungen, bis wir um 11.30 Uhr den Rückweg antreten mussten. Den Abschlusskreis feierten wir an unserem Waldplätzle mit Albatros, Schneeweiß-chen und Rosenrot, getrockneten Apfelringen und den Schlussliedern „Im Schilf am Teich“ und „Alle Leut“. Ein bisschen wehmütig klangen Nora Ferizi’s Dankes- und Abschiedsworte an ihrem letzten Praktikumstag - es ging ihr wie uns: Wir hätten gerne noch mehr gemeinsame Zeit zusammen verbracht. Danke Nora, an dieser Stelle, für Deinen Einsatz, Deine Freude, Dein Interesse und alles mitdenken und mittragen! Wir behalten Dich in guter Erinnerung! Und Du bist jederzeit herzlich willkommen.

 




Feuerwehralarm am Dienstag, den ganzen Morgen lang! Roland Maier hatte uns gleich schon zum Morgenkreis ins Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Fluorn-Winzeln eingela-den. Also sangen wir unser Guten-Morgen-Lied vor den Toren der Löschfahrzeuge. Beim Planen verriet Roland, nach dem er die Regeln zum Verhalten im und ums Feuerwehrhaus geklärt hatte, dass er uns zuerst die Klassenzimmer der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenfeuerwehr-leute zeigt und dann die drei handgefertigten Modelle aus Playmobil und ähnlichen Figuren und Fahrzeugen zu verschiedenen Feuerwehr-einsätzen. Das beeindruckte alle und jedes Kind konnte verstehen, was bei solchen riskanten Einsätzen der Feuerwehrleute wichtig und für die „Zuschauer“ besonders zu beachten ist. Nach dem Vespern gab‘s eine Gespenstershow mit dem fluoreszierenden Feuerwehrhelm und die Kleiderprobe für Jade: „Ganz schön schwer, alleine die Jacke und wenn dann noch Hose, Stiefel, Handschuhe und der Atemschutz dazu kommen - da hat man aber schwer zu schleppen …“ Großen Respekt vor allen Leuten, die sich diesem Dienst freiwillig stellen!

Und großen Dank! Draußen stieg die Temperatur auf gefühlte 30 Grad, sodass die Wasserspiele von Roland genau richtig kamen. Zuerst jedoch: Feuer löschen! Immer drei Kinder spritzten mit dem Feuerwehrschlauch in Richtung einer qualmenden Schachtel voll Stroh. Dann gab es Arztspritzen für alle und fast alle spritzten einander fröhlich nass. Mit Riesengummistiefeln, gefüllt mit Wasser musste nun im Wettkampf Wasser von der einen zur anderen Seite transportiert werden. Mit einer Handpumpe konnte der Hausbrand in zwei Fenstern gelöscht werden oder an einem weiteren Modellhaus mit Bällen die Feuerteufel in Fenstern getroffen werden. Zwischendrin legten sich die nassen Kinder gemütlich in die Sonne, das sah aus wie im Schwimmbad. Roland holte noch das Kinderfeuerwehrauto und chauffierte höchst persönlich immer ein oder zwei Kinder durch seinen Parcours. Nach 12 Uhr wurden die ersten glücklichen Kinder abgeholt. Herzlichen Dank an Roland Maier für alles Vor- und Nachbereiten und für Deine Zeit, ebenso an Markus Maier. Wir kommen gerne wieder.

 



Hitzealarm am Mittwoch! Die versprochenen 36 Grad erreichten wir gegen 12 Uhr vor der Villa locker und so war der Beschluss im Morgenkreis, heute nicht loszuwandern, genau richtig. Mia feierte ihren dritten Geburtstag und hielt es lieber mit ihrer neuen Puppe als mit der Handpuppe Robby. Zum Melken gingen David und Rebecca und die gute Froni bescherte uns fast 8 Liter Milch. Franzi interessierte sich für die dritte Fachkraftstelle und nahm sich deshalb einen Vormittag lang Zeit, mit und bei uns zu sein. Zum Vespern zogen wir fröhlich zu unserem Waldplätzchen und dort herrschten sehr angenehme Temperaturen, viel Schatten und ein kühles „Windchen“ wehte dazu. Die Kinder wollten auch gar nicht mehr weg hier

und entdeckten alte und neue  „Spielplätze“ unter den Weißtannen: Ob mit Fingerspitzengefühl und Kreativität ihr Wohnzimmer dekorieren, Kaffeepulver aus dunkel-krümeligem Waldboden herstellen, einen Garten anlegen, eine Zimmerpalme aus Schilfgras gestalten oder mit kräftigem Zupacken Erdlochfallen bauen, bis zum Abschlusskreis hatten alle genug zu tun und Franzi stellte fest, dass die ganze Zeit niemand sowas gesagt habe, wie:  „Mir ist langweilig“. Nochmals kreativ gestaltete sich die Schlussrunde in der Villa mit Kordeln drehen, Apfelringe mit der Apfelschälmaschine herstellen und zum Trocknen aufhängen und Bilder malen.

 



Regenalarm am Donnerstag! Nach 10 Uhr überraschte uns der Regen dann doch - wir hatten morgens noch beschlossen, dass es trocken bleibt und fuhren deshalb mit 6 Autos gegen 8.30 Uhr ans Kinzigufer in Schiltach (danke an Marion und die beiden Interessentinnen für die dritte Stelle, die zum Hospitieren gekommen sind und einfach mit uns fuhren). Auf den Steinbrocken feierten wir Morgenkreis und blieben hier auch zum Vespern. Danach stiegen Jule, Jade und Rebecca mutig in die kühlen Fluten der Kinzig, aber so richtig „baden gehen“ wollten sie dann doch nicht. Bis der Regen einsetzte wurde geschaukelt, eine Reihe von Staubecken

geflutet und mit Mia’s Geburtstagsgeschenken gespielt. Dem Regen entkamen wir

einigermaßen und fanden uns dann in der Villa wieder. Froni freute sich, dass wir zum Melken kamen; als Belohnung gab es über 8 Liter Milch, die David, Rebecca und Theresa filterten. Eine Musik-Gruppe versammelte sich im „Nebenzimmer“, um mit den orffschen Instrumenten z.B. „Hänsel und Gretel“ zu begleiten. Heidrun besorgte mit den Vorschülern neue Blumen zum Pressen. Im „Vorzimmer“ malten Justus, Theresa und Mathilda, während Theresa Herzog Leim auf Holzleisten auftrug, um damit unsere Fotoblätter an den Wänden zu stabilisieren. Und weil es mal wieder nicht für den Abschlusskreis reichte, las Heidrun einfach so noch aus Bilderbüchern vor, bis die ersten Kinder abgeholt wurden.

 



Teekesselchen-Alarm vor dem Seniorenzentrum am Freitag: So gegen 11.30 Uhr habe ich im Kreise von 12 Senioren, 12 Kindern und den beiden Mitarbeiterinnen Susanne und Ursel einen Begriff dargestellt, der erraten werden musste und war er entdeckt, sollten weitere Bedeutungen herausgefunden werden, also der Begriff hieß z.B. Schale, dann gibt es die Schale aus Porzellan und die Apfelschale; bei der Bank gibt es die Gartenbank und das Geldinstitut usw. Vor allem bei 3 Senioren sprudelte es nur so an Ideen, das hat uns alle sehr überrascht viel Freude bereitet. Überhaupt war jedes Spiel von Ursel an diesem Morgen eine Überraschung: Ein Tagesgast würfelte und passend zur gesetzten Zahl stellten sich die Kinder zusammen; nach einer Weile entdeckten sie, dass ja auch die Senioren mit einbezogen werden können. Beim Verkleidungsspiel

veränderten immer zwei Kinder ihr Äußeres und ließen dann alle raten, was nicht stimmt. Beim Ballspiel kamen sich Jung und Alt so richtig nahe, es passte auch genau von der Anzahl her: Immer ein Kind und ein Tagesgast standen, bzw. saßen sich gegenüber, und spielten sich die Schaumstoffbälle zu. Klar, dass Siegfried und David bald entdeckten, was für Weitwürfe sie hinbekommen. Aber auch wie intensiv und liebevoll Emma mit Frau Weisser u.u. zusammen spielten, war sehr beeindruckend. Davor im Morgenkreis präsentierten die Kinder unsere Regeln mal wieder frei Hand und stehend, Respekt vor so viel  „Großmut“!  Wir danken Ursel und Susanne und den Mitarbeiterinnen in der Tagespflege herzlich für ihre Unterstützung und alles Entgegenkommen! Wir freuen uns auf nächsten Freitag!

 



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