Elf auf einen Streich! An unserem ersten ...

... Kindergartentag im „neuen Jahr“ konnten wir tatsächlich 11 ...


... Kinder willkommen heißen und Karin Schweikert. Bei den 12 Kindern fehlten nur zwei von der „neuen“ Gruppe und im Team fehlte nur Julia Finkbeiner. So starteten wir sehr kompetent mit dem Morgenkreis: Die Kinder zeigten Karin die Bewegungen zum Morgenlied und erklärten die acht Regeln recht souverän. Leider gab es natürlich keine Lerngeschichte - aber bald! Und beim Plan für den Tag mussten wir ein wenig umdisponieren: Alle gingen mit zum Melken, also zum Zuschauen, außer Theresa Herzog, die mitgemolken hat. Nach dem wir Froni auf die Weide gebracht hatten, versorgten wir die Milch und marschierten mit

Rucksäcken in den Wald, um nach Pilzen zu suchen. Das blieb aber ein spärliches Unterfangen, denn außer einer Hand voll Pfifferlingen, ein paar riesengroßen und verwurmten Steinpilzen fanden wir nur noch zehn junge Schopftintlinge. Schön war‘s trotzdem im Wald, auch weil Jacky, die Katze uns 2 Stunden lang begleitete. Und zu spät zum Abschlusskreis kamen wir dazu noch, eben wie im richtigen Leben, wenn man etwas Neues zum ersten Mal macht; deshalb genossen wir die frisch zubereiteten Schopftintlinge und den extra von Karin mitgebrachten Zucchinikuchen (anstelle des Abschlusskreises) erst recht.




Zehn in einem Wald! Am zweiten Kindergarten- tag begrüßten wir 10 Kinder und unsere „neue“ Praktikantin Julia im Morgenkreis. Wir übten nochmals die Bewegungen zum Lied und die Formulierungen der Regeln. Beim Tagesplan stellten wir fest, dass Froni auf der Weide war, also fiel das Melken aus und wir konnten mit allen Kindern zu den Hühnern gehen. Dort stellten wir fest, dass hier Handlungsbedarf angesagt ist, weil einige Kinder noch gar nicht wissen, wie man sich den Hühnern richtig nähert. Denn wenn man das weiß und tut, werden die mit der Zeit so zutraulich, dass sie sich bald auf den Arm nehmen lassen; aber rumschreien und rumrennen geht da natürlich gar nicht. Bei unserer Waldrunde hatten

wir wieder kaum Erfolg mit den Pilzen  -  es ist viel zu trocken und müsste dringend regnen. Also begnügten wir uns mit einer Handvoll Pfifferlingen und zwei Steinpilzen. Umso engagierter ging es dann in der Villa zu: Theresa Herzog und Emma Glück zermahlten mittels alter Kaffeemühle Unmengen von getrockneten Parasolpilzen zu Pulver, Justus und Nathanael füllten das Pulver in Gläschen (ein hervorragendes Würzmittel), Julia und Jule füllten die getrockneten Pfifferlinge, Champignons und Steinpilze in Becherchen und wogen sie mit der mechanischen Briefwaage ab und Karin montierte mit Mia den Kaninchen ihre Tränke ans Gehege. So hatten wir viel zu tun bis zum Abholen.

 



Zwei Jahrgängerinnen aus Winzeln und drei „Freiburger“ auf der Willenburg-Ruine (erbaut um 1100 n.Chr.)! Am dritten Kindergartentag begrüßten wir Elena Mößner und Sarah Söhnen mit Tochter bei uns, Elena studiert "Pädagogik der Kindheit" an der evangelischen Hochschule in Freiburg, Sarah ist ihre Betreuerin für die Bachelorarbeit zum Thema „Einflussfaktoren auf die emotionale Kompetenz von Kindern; besonders der Einfluss durch Tiere“. Noch eine Überraschung: Unsere „neue“ Vertretungskraft, Michaela Keller kam um 8 Uhr, sieht unsere „neue“ Fachkraft Karin und sie liegen sich in den Armen - sind sie doch Jahrgängerinnen aus Winzeln … (die Welt ist klein). Das waren

aber nur zwei Überraschungen. Dazu kam eine sehr gelungene Hühnerfütterung unter Begleitung von Karin und Michaela, während

Theresa Herzog und Justus mir beim Melken halfen. Nachdem Froni auf der Weide war, wünschten sich die Kinder, zur Burg zu gehen. Was niemand mehr erwartete: Wir fanden unterwegs zwei Händevoll Pfifferlinge! Auf der Ruine überraschten zuerst Justus und Mila die Gäste, als sie im Doppelpack den steilen Waldhang mehrfach hinuntersausten; kurz danach dann im Dreiergespann mit Jule. Und wie immer war die Zeit zu kurz, als wir zwanzig vor 12 den Rückweg antreten mussten. Wir feierten Abschlusskreis im Wald und verabschiedeten anschließend unsere glücklichen Gäste, die am liebsten wiederkommen würden … Justus kümmerte sich in der Villa um alle Pfifferlinge und zermahlte noch die restlichen Parasolstücke mit der Kaffeemühle.

 

 

 



Bei Regenwetter und mit nur 8 Kindern verbrachten wir den Donnerstag in und um die Villa herum. Den Morgenkreis konnten wir noch draußen feiern, aber dann nieselte, bzw. regnete es immer wieder. Beim Melken halfen wieder Justus und Theresa Herzog und die anderen Kinder gingen mit Karin und Jans Mama zum Hühnerfüttern, was sich übrigens dank Karin zu einem sehr positiven Erlebnis für Kinder und Federvieh entwickelt. Danach hatten wir viel Zeit, um einen Zucchinikuchen mit vereinten Kräften herzustellen: Die einen schälten und raspelten die Zucchini, während die andern 5 Eier aufschlugen, Zucker und Mehl abwogen und den Teig rührten. Als der Kuchen im Ofen und die Schüsseln leergeschleckt waren, gab‘s Vesper. Anschließend machten sich Jule und Theresa ans Pilze mahlen, Justus ans Abfüllen des Pulvers, Mia und Delaja halfen Karin beim Pilze abwiegen und einpacken und als Roland Maier gegen 11 Uhr dazu kam, hat er

in alter Manier mit Eifer und Delajas Hilfe Apfelringe hergestellt. Ich fuhr zur Kirche in Schönbronn, dort hatte sich die Staatssekretärin Frau Gurr-Hirsch (MdL) zu einem Besuch der Bibelerlebniswelt  (www.bibelerlebniswelt.de) angekündigt. Sie und ihr Kollege Stefan Teufel (MdL) zeigten neben allem Interesse für die Bibelerlebniswelt auch großes Interesse für den Bauernhofkin-dergarten! Sie wollen beide mal vorbeikommen. Der Zucchinikuchen brauchte noch ewig, bis er durchgebacken war. Dafür hat er aber bei der Kostprobe allen Kindern gut geschmeckt. Vom türkischen Zuckerfest las Karin vor und im Abschlusskreis kam das Rotkäppchen vorbei. Mit Malen und Basteln verbrachten die Kinder die restliche Zeit. Und: was ewig währt, wird endlich wahr: Die Trinkerin hat sich sozusagen nebenher verpuppt! Da haben wir aber was verpasst, denn wir wollten doch zuschauen, wie sie das macht. Jetzt hängt sie in ihrem Kokon im Glas …

 



Mit zehn Kindern und Gabi Wietbrauk als Vertretungskraft feierten wir den Morgenkreis am Freitag bei mir zuhause; natürlich mit den Luft-Regeln und der Luft-Monatskette, aber mit einer echten Lerngeschichte (für Delaja) und dem handgemalten Bild. Der Plan lautete: Möglichst viele Brombeeren im Wald sammeln. Jedes Kind und jeder Erwachsene bekamen einen Eimer und wir spazierten los in den Wald. Gabi's Hund Jack kam auch mit. Zum Glück hatten fast alle Matschhosen dabei, denn das Gras und das Gebüsch waren gut nass. Nach anfänglichem Suchen fanden wir doch einige Brombeersträucher. Aber viele Beeren hatten

schon zu viel Sonne abbekommen und dann gestern noch den Regen, da gab es nicht mehr viel zu holen. Zwischendrin gab’s Vesper im Wald und dann ging die etwas mühsam Sucherei weiter. Wir geben natürlich nicht auf und so hatten wir gegen 12 Uhr etwa 4 Kilogramm echte Waldbeeren zusammen  -  „und die schmecken halt viel besser, als die riesigen aus dem Garten“, stellten Theresa und Emma Herzog mehrmals fest! Bei mir zu Hause wurde die Ziege Peter mit Äpfeln gefüttert, gemütlich geschaukelt, nebenher gereimt und die Hühner samt Caruso (der Hahn) bekamen auch noch von Reinhard's Brot.

 


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