"Schnee, hier gibt‘s Schnee", rief unser ...

... Neckartalkind David begeistert, als er am ...


Montag im Kindi ankam. Trotzdem feierten wir zuerst den Morgenkreis mit "Hallo, hallo". Die Kinder suchten verschiedene Bewegungsmuster dazu und alle hatten Freude beim Singen. Beim Tagesplan wollten die Kinder am liebsten sofort im Schnee spielen. Aber da eine unserer Regeln besagt "...weil wir die Tiere brauchen" und die Kinder zum einen verstehen, dass wir nur Milch und Eier bekommen, wenn die Tiere ihr Futter bekommen und zum

andern, dass die Tiere im Winter umso mehr auf

das Futter von uns Menschen angewiesen sind, gingen wir gemeinsam zu den Hühnern, Enten,

Ponys, Schafen und Kaninchen. Jan und Theresa sorgten für ein warmes Wohnhaus samt Villa, indem sie emsig den Ofen mit Holz befüllten. Überhaupt ist unser Jüngster ein richtiger Schaffer und macht 

sprachlich tolle Fortschritte. Anschließend brachen wir für eine kleine Waldrunde auf, um danach noch genügend Zeit im Schnee zu haben. Schnell fanden wir einen gemütlichen Platz zum Vespern mit

großen Felsen, spazierten zum Treppenweg und wieder zurück zur Villa. Jetzt war Zeit für eine Schneeball-schlacht mit Karin, Bücher vorlesen

mit Julia, Vespern in der Höhle. Im Abschlusskreis hörten wir während der Albatrosrunde vielfach

vom großen Spaß mit den Schneebällen und anschließend das Märchen: Vom Fischer und seiner Frau mit dem bekannten Spruch: „Meine Frau, die Ilsebill, will nicht so, wie ich gern will". Mit unserem Abschlusslied beendeten wir den Morgen und verbrachten die restliche Zeit mit malen, basteln

und vorlesen.                                                         Karin Schweikert 




Mit 11 gut gelaunten Kindern feierten wir am Dienstag den Morgenkreis. Delaja überraschte uns, indem sie ihre Regel flüssig, komplett und alleine

vor der Gruppe vortrug. Respekt! Anstatt der Lerngeschichte hatte Julia ein Bilderrätsel vorbereitet mit einer Situation vom Vortag. Ziemlich 

schnell war den Kindern klar, dass es sich um die Schneeball-schlacht handelte und jedes meinte, sich auf dem Bild zu erkennen. Wie gewohnt machten

wir uns auf zu den Tieren und auch Jan konnten wir jetzt begrüßen. Die Tiere kamen uns eilig entgegen, da wussten wir: „Die haben großen Hunger.“  Wir versorgten alle mit Mais und viel Heu. Anschließend gingen ein paar Kinder Feuer machen und der

Rest die Kaninchen versorgen. Da es immer noch leicht regnete und einige Kinder sich von der 

Regendusche magisch angezogen fühlten, wurde es manchen Kindern kalt. Ich erklärte: „Bewegung ist das beste Mittel gegen Kälte“, und so marschierten wir los. Das Vesper nahmen wir am Steineplatz ein, um dann den steilsten Weg hoch zu steigen. Weil es einigen Kindern kalt war, wählten wir den direkten Weg zurück zur Villa. Hannes, Delaja und Jan blieben allerdings lieber draußen in der Sonne, jetzt war sie endlich da.  Sie spielten mit Feuereifer Feuerwehr im Schnee, während die anderen in der Villa ein "ganz stabiles Haus" aus Holzbauklötzen bauten oder "verletzter Hund" spielten.  Im Abschlusskreis hörten wir, wie es dem Fischer mit seiner Ilse weiter erging, sangen unser Schlusslied „Im Schilf am Teich, lag eine Schlange“  und das Abschlusslied  „Alle Leut‘.“                                                            Karin Schweikert



Nur noch ein winziger Schneehügel schmolz am Mittwoch vor der Villa vor sich hin und die Temperatur stieg laut Thermometer mittags auf

10 Grad bei Sonnenschein. Im Morgenkreis hörten wir Julias Lerngeschichte für Jan, wie er am Vortag mit Leibeskräften und voller Begeisterung den Schneehügel mittels Schaufel bearbeitete.  Laut Vroni-Uhr kamen David und Jule mit zum Melken,

die anderen 7 Kinder fütterten die ganze Tierschar. Wir spazierten Richtung Höfenhof, auch weil Julia, Emma und Hannes noch nie dort gewesen sind,

also auch weder den  Elefantenhund am Hof und

den Elefantenbaum im Wald kannten. Meist unter herrlichem Sonnenschein wanderten wir gemütlich aber mit klarem Ziel vor Augen bis zur berühmten Bank, genossen die Aussicht in das noch nebel-

 bedeckte Tal und kehrten um 11 Uhr wieder um.

Da wurde es den meisten Wanderern so warm,

dass sie die Jacken auszogen. Pünktlich um

11.50 Uhr richteten die Kinder ihre selbstgewobenen Sitzkissen für den Abschlusskreis. Hier erzählten

alle, wie gut ihnen die Wanderung gefallen hatte

und dass sie sich über nichts geärgert hatten. Ich

las den Schluss des Märchens vom Fischer und

seiner Frau vor mit dem denkwürdigen Schluss:  >>Der Fisch fragte den Fischer: „Ach, was will sie denn?“  „Ach“, sagte der Mann, „sie will werden

wie der liebe Gott“.  -  „Geh nur hin, sie sitzt schon wieder im alten Topfe.“ Dort sitzen sie noch beide

bis auf den heutigen Tag.<<   Die Vorschüler füllten die Wetterblätter aus und eine freie Spielrunde schloss sich an.



Am Donnerstag schrumpfte nicht nur das Restschneehügelchen, sondern leider auch die Kinderzahl, krankheitsbedingt auf acht Kinder. Nichts desto trotz feierten wir einen konzen-trierten Morgenkreis mit Morgenlied, Regeln, Monatskette und anstelle der Lerngeschichte mit einem handgemalten Großpuzzle von Julia zum Löschteich unterhalb des Schwenkenhofes, das von allen gemeinsam zusammengepuzzelt wurde. Beim Planen wünschten sich viele, dass wir den Weg von gestern nochmals wandern  -  Wiederholung tut gut, vor allem, wenn sie freiwillig geschieht. Emma und Jule gingen mit zur Vroni und trauten sich nach einigen  „Pausetagen“, wieder richtig mitzumelken. In Jacken gehüllt und mit den Rucksäcken  marschierten wir

dann Richtung Schwenken-hof, vesperten neben dem Vesperhäuschen bei „halbem“ Sonnenschein und viel Wind. Unter-wegs zum Höfenhof bestiegen einige Kinder den Holzelefanten, sammelten Lärchenzapfen oder brachten alte Boviste zum „rauchen“. Zwischendrin spürten wir den Wind wie das Wasser im Meer, in immer sich abwechselnden kalten und warmen Wellen. Eine kurze Pause gab es auf der berühmten Bank mit herrlichem Ausblick und schon mussten wir den Rückweg antreten, wobei spätestens hier alle ihre Jacken auszogen, so warm war es geworden. In der Villa feierten wir den Abschlusskreis, hörten den Anfang vom „Tapferen Schneiderlein“ und sangen „Im Schilf am Teich“  und  „Alle Leut“.



Am Freitag konnten wir mit 10 Kindern die Senioren in der Schiltacher Tagespflege besuchen. Nach dem Vespern spazierten wir den obligatorischen Rundweg an der Schiltach entlang, bei feucht kühlen Wetter-verhältnissen und nur wenig Sonne. Da musste man einfach mal losrennen und schon wurde es einem wärmer. Fröhlich und aus vollen Kehlen schmetterten alle das Morgenlied „Guten Morgen liebe Sonne“ im Schlossbergsaal. Die Regeln (aus der Luft gegriffen) sprachen einige Kinder ins Mikrophon, eine neue und spannende Herausforderung, auf die sich noch nicht

alle Kinder einlassen wollten. Die Monatsketten aus den Hosentaschen wurden wieder in der Luft gezählt. Mit kleinen Zeichnungen auf dem Flipchart haben dann Jung und Alt verschiedene Gegenstände erraten und immer das Teekesselwort dazu gesucht: die Blume im Garten und die Blume beim Hasenschwänz-chen, der Hahn auf dem Mist und der Wasserhahn usw. Als nächstes suchten die Kinder wieder die passenden Memorykärtchen in den Händen der Senioren. Mit einem Riesenpuzzle aus 64 Teilen ging es auf dem Fußboden ganz schön schwierig weiter.



Schließlich lag das Bild vor uns, wie der Philippus mit einem Minister der Königin von Äthiopien in der Kutsche mitfährt; der war extra nach Jerusalem gereist, um im Tempel Gott kennen zu lernen. Als Erinnerung kaufte er sich eine Schriftrolle mit Worten des Propheten Jesaja. Nun las er darin, verstand es aber nicht. Da sandte Gott den Philippus an die Straße, der Afrikaner lud ihn ein und nun konnte Philippus ihm vieles über Jesus erzählen.  Der Minister ist tief bewegt und vor Freude beschließt er, dass er zu diesem Jesus gehören will; deshalb lässt

er sich an einer Wasserstelle taufen. Nachzulesen in der Apostelgeschichte 8, die Verse 26 - 39! Nachdem das Puzzle wieder aufgeräumt war, spielte Ursel ein Kinderversteckspiel: Zwei Kinder warteten vor der Tür bis drinnen eins zugedeckt versteckt war und dann mussten sie raten, wer fehlt. In der Schlussrunde wanderte das „Ringlein“  durch die geschlossenen Hände: „Ringlein, Ringlein, du musst wandern“. Wir danke Susanne, Ursel und Monique und allen Tagesgästen für den gelungenen gemeinsamen Vormittag! 



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