„Er ist gerecht, ein Helfer wert; ...

... Sanftmütigkeit ist sein Gefährt“, sangen wir ...


... im Morgenkreis am Montag und nahmen uns damit die zweite Strophe unseres Adventsliedes vor. Theresa Herzog zeigte uns die verschiedenen Gesten und Bewegungen dazu. Unsere Besucherinnen aus Freiburg, Caterina und Ellen (studieren Kindheitspädagogik im 6. Semester in Freiburg; Caterina schreibt ihre Bachelorarbeit zum Thema "Die Bedeutung von Naturerfahrung unter Berücksichtigung von ganzheitlichen Bildungsprozessen“) waren wiedergekommen und sangen gleich kräftig mit.  Lena las die biblische Geschichte von Maria vor, wie ihr der Engel begegnete und verkündete, dass sie ein Kind bekommen wird (Lukas 1, 26-38). Das Bild dazu kam an die Wand zu den bisherigen Bildern. Der Morgen-kreis endete mit dem Löschen der 11 Kerzen 

auf dem Wagenrad. Draußen hört der Regen nicht auf, also zogen alle ihre Matschhose und Gummistiefel an. Nachdem die Tiere gefüttert waren machten wir uns auf den Weg zu einem ganz besonderen Tannenbaum. Die Vorschüler zeigten uns die Richtung. Am vermuteten Standort angekommen erklärte David dass letztes Jahr an diesem Tannenbaum  Erdnüsse, Äpfel, Kartoffeln, Karotten, Meisenknödel und anderes Futter für die Waldtiere aufgehängt wurden. Denn wie wir Menschen, sollen auch die Tiere etwas zu Weihnachten geschenkt bekommen und dazu richten wir den Tannenbaum für Tiere. Anschließend spazierten wir wieder zurück in die Villa, wo Karin in gemütlicher Runde die Geschichte der Weihnachtswichtel erzählte.                                                                                        Julia Finkbeiner




Am Dienstag erzählte Lena, wie Maria ihre Verwandte Elisabeth besuchte und als sich die Freuen begegneten, da hüpfte das Baby (Johannes) im Bauch der Elisabeth vor Freude über das Jesus-Baby im Bauch der Maria  (Lukas 1, 39-56). Mia freute sich sehr darüber, dass heute ihr Stern  gezogen wurde und sie den Stiefel Nummer 12 abschneiden konnte.  Dass sie heute auch den Herrnhuter Leuchtstern für eine Nacht mit nachhause bekam, erfüllte sie vollends ganz.  Wir vesperten in der Villa und gingen dann die Tiere 

füttern.  Jule und Emma kümmerten sich um die Schafe und Ponys und gaben ihnen Heu. Theresa Herzog schlug vor, zur Höhle zu gehen, um dort zu spielen. Einige Kinder rutschten mit Lena immer wieder begeistert den Berg runter. Andere sammelten Holz zum „Feuer“ machen und die Höhle diente als Keller mit einer Wasserpfütze. Vor dem Abschlusskreis ließ Karin noch frische Apfelringe mit der Apfelschälmaschine herstellen, mit fleißiger Unterstützung vieler Kinder.  Schließlich ging es in der Geschichte von den Weihnachtswichteln weiter. 

                                                                                           Julia Finkbeiner



„Heut ist dein Geburtstag darum feiern wir…“ sangen wir am Mittwoch zusammen mit unserem Besuch aus Freiburg, denn heute feierten wir endlich Theresa Herzogs 7. Geburtstag nach. Nachdem David den Stiefel mit der 13 abgeschnitten hatte, erzählte ich die Geschichte, wie Josef vom Boten des Kaisers erfuhr, dass er wegen der Volkszählung in seine Heimatstadt Bethlehem wandern muss, mit Maria! (Lukas 2, 1-5).  Danach gab es noch eine Über-raschung, die Teebeutelrakete: Ein Teebeutel wird oben aufgeschnitten und der Inhalt in eine Tasse gegeben. das Papier wird auf einen Teller gestellt und das Geburtstagskind zündet es oben an. Alle staunen: Der Teebeutel schoss, nachdem er ganz abgebrannt war, wie eine Rakete etwa zwei Meter

nach oben und segelte dann gemütlich wieder nach unten. Nach dem Vespern fütterten wir die Tiere.  Anschließend wollten alle wieder zur Höhle.

Unterwegs begegneten wir noch den letzten kleinen Schneehügeln und einigen Matschpfützen, die natürlich ausprobiert werden mussten.  Bei der Höhle fingen die Kinder an, Häuser zu bauen, mit Karin

ein Wettrennen zu veranstalten und den Berg hinunterzurutschen und überall herumzuklettern.

In der Villa angekommen, feierten wir den Abschlusskreis, Theresa verteilte ihre mitgebrachten Plätzchen und leider mussten wir uns schon wieder von den Gästen aus Freiburg verabschieden  -  Caterina und Ellen dankten für die drei spannenden Vormittage:  „Vielen herzlichen Dank, dass ich Ihren Bauernhofkindergarten besuchen durfte. Es waren drei spannende und erlebnisreiche Tage. Ich konnte viel aus der Zeit mitnehmen. Es ist ein tolles Konzept, in dem ich viel Potential sehe“. (Zit. Caterina Münd)                                                                                           Lena Kohler              



Der Donnerstagmorgen begann beim Kerzenschein von 14 Kerze auf dem Wagenrad. Nach den zwei Strophen von  „Macht hoch die  Tür“  erzählte Lena die biblische Geschichte, wie sich Maria und Josef

auf den Weg nach Bethlehem machten und nach 3 Tagen Fußmarsch dort vergeblich eine Unterkunft suchten; nur noch in einem Stall fanden sie ein wenig Patz für die Geburt  (Lukas 2, 5-7). Mathilda’s Stern wurde gezogen, deshalb schnitt sie den Stiefel mit der 14 drauf vom Adventskalender, ihren Stern hängte sie ans große Fenster.  Für den Vormittag 

planten wir einen Spaziergang, doch zuerst wurden die Tiere gefüttert. Um die Ponys und die Schafe kümmerten sich David und Emma Glück. Nach dem Spaziergang verbrachten wir die restliche Zeit in der Villa. Während Emma Glück den Jüngeren aus ihrem Weihnachtsbuch vor las, machte Karin gemeinsam mit den Mittleren „Schoko-Crossies“. Während Karins Geschichte im Abschlusskreises naschten wir getrocknete Apfelringe. Mathilda bekam den Herrnhuter Stern in der Goldkiste für eine Nacht mit nach Hause.                                               Julia  und  Lena



Freitag ist eigentlich Seniorentag. Doch heute nicht, da unsere Kollegen des Seniorenzentrums alles für die Weihnachtsfeier dort vorbereiten. Also feierten wir den Morgenkreis in der Villa und David zündete die 15 Kerzen am Wagenrad an. „Bald ist der 3. Advent“, bemerkten die Kinder. Nach den beiden Strophen „Macht hoch die Tür,…“ erzählte Lena,

wie die Sterndeuter auf dem Weg zu Herodes

waren, denn sie dachten, der müsste ja wissen,

wo der neugeborene König zur Welt gekommen

sei  (Matthäus 2, 3-10).   Nach dem das Bild mit

den Sterndeutern und Herodes neben allen anderen hing, schnitt Theresa Herzog den Stiefel mit der 15 ab und klebte ihren Stern zu den anderen. Nach dem Vespern wanderten wir los. David führte uns quer durch den Wald wie ein echter Schwarzwals-Guide. Das war ein spannendes und neues Erlebnis für jeden und natürlich besonders für David. In der Villa angekommen wurde gespielt, bis dann der Abschluss- kreis begann. Während Karin eine neue Weihnachts-geschichte vorlas, probierten wir die selbstge-machten Schoko-Crossies.                          Julia  und  Lena



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