Raueis-Alarm am Montag! Theresa entdeckte nach ...

... ein paar Metern entlang der Straße ...


am Straßenrand ein gut 50 cm langes Aststück mit wunderschönen und sehr langen Raueis-„Haaren“. Wir vesperten im Vesperhäuschen und spazierten den Passionsweg entlang und immer wieder fanden Kinder kleine Holzstücke mit Raueis, klar, denn bei minus 2 Grad, viel Feuchtigkeit und etwas Wind bilden sich aus unterkühlten Nebelwassertröpfchen diese wundersamen und sehr empfindlichen Kunstwerke. Dass man außer bewundern nichts damit machen kann, gehört zu ihrer Besonderheit. So war der Reiz bald erloschen und die Kinder kümmerten sich andere Stöcke 

und Holzstücke. Die Kälte zog trotz des steilen Anstiegs zur Burg hinauf ganz heimlich unter die Kleider, sodass niemand so richtig warm werden konnte. Da ist ein Feuer das beste Gegenmittel und bald loderten kleine Flammen, an denen sich nicht nur Kinderhände wärmten. Im Abschlusskreis betonten dennoch fast alle, dass der „Spaziergang“ zur Burg schön war. Karin las nochmals das Buch „Häschenschule“ vor und passend dazu sangen wir „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“. Die Vorschüler schrieben in die Wetterblätter morgens minus 2 und mittags 0 Grad, bei Wolken. 




Sturm-Alarm am Dienstag!  Zum Tiere füttern konnten wir draußen unterwegs sein, aber der Wind blies schon kräftig durch die Tannen und immer wieder gab‘s kleine Regenschauer dazu. Also vesper-ten wir in der Villa und kümmerten uns danach um Bilderbücher, Papier und Farbstifte, einen Kreuz-schnabel aus Papier oder ein Memoryspiel. Dann wurde der Wind weniger, es regnete nicht und wir schlüpften schnell in die Draußenkleider. Roland hat sein neues Kunstwerk: Ein hübsches Häuschen für die Briefkästen und den Honigverkauf fertiggezimmert und brachte es mit dem Traktor an Ort und Stelle. Gerne nahm Jan Rolands Einladung an, einmal mit ihm Traktor zu fahren  -  das war natürliche klasse!  Vielen Dank! Kaum stand das neue Schmuckstück, da 

fing es auch schon wieder zu regnen an. Als wollten sie dem Regen trotzen, spielten alle Kinder vergnügt im Sand und mit viel Wasser weiter  -  bis alle gut nass dann doch lieber wieder in der Villa weiter-spielten. Über unseren Besuch haben wir uns sehr gefreut: Mutter und Tochter, derzeit kurz vor dem Umzug nach Schiltach verschafften sich ihren ersten Einblick in den Baki  -  ich bin mir sicher: Das war für alle eine gute und wohltuende erste Bereicherung; Mutter und Tochter genossen die Zeit und sind sich ebenfalls sicher: Das ist der richtige Platz für Noemie! Herzlich willkommen heißen wir unser vier-zehntes Kind. „Und wenn die Mama Zeit hat, soll sie auch wieder kommen, zum Bücher vorlesen“, meinten einige Kinder, die ihr gerne zugehört hatten.



Geburtstags-Alarm am Mittwoch: Das muss sich irgendwie herumgesprochen haben, mit meinem

60.-sten; jedenfalls gab es schon in der Frühe herzliche Glückwünsche von meinen beiden Kolleginnen und den eintreffenden Eltern. Karin fragte im Morgenkreis die Kinder, was sie mir wünschen und da kam eine ganze Karte voll zusammen, siehe Foto. Später kam Roland und überreichte im Namen des Vorstandes liebe Wünsche, ein Alpenveilchen, einen Gutschein und seinen hauseigenen Honig. Alle Eltern beschenkten mich mit zwei spannenden Büchern; herzlichen

Dank nochmals an dieser Stelle an alle Schenkenden!  Nachdem ich „meine“ sechs Kerzen gelöscht hatte, vesperten wir in der Villa, während und weil es draußen immer wieder stürmte und graupelte,

mal mehr, mal weniger. Nach dem Genuss der 

Geburtstagsmuffins machten wir uns auf den Weg zu den Tieren. Nach dem Füttern wollten die Kinder „Poporutschen“  -  und das ging tatsächlich einigermaßen, obwohl nur ein paar Zentimeter Schnee-Graupel-Gemisch die Wiese bedeckten. Der eisige Wind und die Graupelkörner setzten uns ganz schön zu, sodass wir nach 11 Uhr in die Villa verschwanden  -  herrlich, wenn man heimkommen, die nassen Sachen zum Trocknen aufhängen kann und es warm und gemütlich ist! Mit Rollenspielen, malen und Apfelringe drehen hatten alle ihre Lieblingsbeschäftigungen gefunden. Im Abschlusskreis durfte ich mir eine Geschichte wünschen und die ist natürlich das Märchen „Hans mein Igel“. Ins Wetterblatt schrieben die Vorschülerinnen morgens minus 2, mittags minus 1 Grad bei Wind und Schnee.



Vor schlimmerem Sturm sind wir am Donnerstag Gott sei Dank verschont geblieben. Wir konnten nach dem Morgenkreis und dem Vespern alle Tiere wie üblich versorgen und das Feuer im großen Holzofen anzünden. Es stürmte zwar schon heftig, aber das hinderte einige Kinder nicht, dennoch für ein knappes Stündchen mit den Poporutschern durch den Schneematsch zu sausen. Allerding war man dann klatsche nass und gerne wieder in der Villa. Dort wurde wieder Rollen geschlüpft, Familie und Hunde-

krankenhaus gespielt, Bücher angeschaut, viel gemalt und ausgeschnitten und aus einer geschenktbekommenen Papierrolle Malpapier geschnitten. Vor dem Abschlusskreis klopften die Großen 15 Tonkugeln für eine Überraschung im Seniorenzentrum. Bevor ich den Schluss von „Hans mein Igel“ vorlas, erzählten die Kinder in staunenswerter Genauigkeit die Vorgeschichte von gestern mit allen Details. Als Schlusslied übten wir wieder den Fuchs, der die Gans gestohlen hat.



15 : 10 stand es am Freitag im Seniorenzentrum (Senioren „gegenüber“ Junioren), gewonnen hatten am Ende beide Seiten, denn es war wieder einer dieser still und heimlich gelungenen Besuchstage bei den Tagesgästen. Mit dem herzlichen „Guten Morgen“ und „Hallo“ kurz vor 9 Uhr fing es an und als wir nach dem Vespern unseren Kurzspaziergang antraten, wollte Herr Groß natürlich wieder ein Stück weit mit gehen. Er macht dann Pause und wartet, bis wir wieder zurückkommen. Lena Kohler kam extra mit ins Seniorenzentrum, um ihren Abschied vom Bauernhofkindergarten zu feiern, mit leckerem Zitronenkuchen, den wir unterwegs genossen. Vielen Dank, Lena! Wenn dann nach 10 Uhr unser Morgenlied im Schlossbergsaal erklingt und Alt und Jung ihr Bestes (stimmlich und körperlich) geben, ist die Atmosphäre perfekt: Wir gehören zusammen. Die spannende Einführung von Ursel in unser Thema Spuren führte hin zu den Tierspuren, die mittels Kärtchen von Waldtieren und ihren Fußspuren zwischen Alt und Jung bestimmt

werden sollten. Wir sangen „Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh“ und versteckten einen Schuh von jedem Kind.  Den Umriss der eigenen Hand und des Fußes malten die Kinder auf Papier und schnitten beides aus, während die Senioren ihre Handabdrücke auf einem großen Plakat sammelten.  In dünne Scheiben aus Ton pressten die Kinder ihren Handabdruck und zum krönenden Schluss luden Ursel und Susanne zu einer Spurengeschichte der besonderen Art ein: Fast jedes Kind suchte

sich einen Senior, eine Seniorin als Partner,

um auf deren Rücken die Geschichte vom Schneemann zu „malen“. Also las Ursel: „Es fängt an zu schneien“ und alle Kinderfinger hüpften auf den Rücken der Senioren hin und her; so ging das mit verschiedensten Bewegungen weiter, bis am Schluss der Schneemann fertig „dastand“. Eine tiefe Zufriedenheit und Freude erfüllte den Schlossbergsaal. Wir danken Susanne und

Ursel für diesen wundervollen Vormittag!  Gerne kommen wir wieder!



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Kommentare: 1
  • #1

    Angie Schyle-Schaar (Montag, 29 Januar 2018 12:00)

    Hallo, habe KW4 leider keinen Wochenrückblick bekommen.
    Liebe Grüße A.Schyle-Schaar