Innere Chancen und Möglichkeiten ...

Tagesablauf ...


Morgenkreis

Ab Beginn der Öffnungszeit können die Kinder zu uns gebracht werden; bis zum Beginn des Morgenkreises

beschäftigen sich die Kinder je nach Wetterlage draußen oder drinnen.

Der Morgenkreis beginnt mit einem Begrüßungslied und dem „Zählen“ der Kinder. Gemeinsam besprechen wir unsere Regeln und zählen mit unserer Monatskette die Wochentage. Danach wird besprochen, welche Aufgaben heute auf und um den

Hof und von wem zu erledigen sind, was wir danach tun, beziehungsweise wohin wir gehen wollen.Wenn ein bestimmtes Thema ansteht, kümmern wir uns natürlich auch intensiv darum und planen beispielsweise den Bau eines Lehmbackofens, entdecken verschieden Pflanzen und Tiere, deren Nutzen, Eigenarten, Geschmack, Stimme usw. oder lernen mit viel Freude und Trommeln ein neues Lied oder ein neues Bewegungsspiel.



Freies Spielen

Die Zeit nach dem Morgenkreis bis zum Abschlusskreis gehört eigentlich den Kindern und damit ihrem freien Spielen. In aller Regel wird das auch zu allen Jahreszeiten so gehandhabt. Es sei denn, dass die Wetterverhältnisse uns in die Unterkunft zwingen. Großen Wert legen wir während dieser Zeit auf das selbstständige Tun und Lassen der Kinder. Wir stehen ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, sind aber nicht die Animateure oder Aufpasser im negativen Sinn.

Diese Zeiten nutzen wir auch, einzelne Kinder zu beobachten.  Zum einen ist dies die Grundlage für die jährlichen Entwicklungsgespräche mit den Eltern und zum anderen entwickeln wir daraus einzelne Lerngeschichten, die wir für die Kinder schreiben und nach dem gemeinsamen Lesen im persönlichen Ordner der Kinder aufbewahren.



gemeinsames Arbeiten

Einen Schwerpunkt unseres pädagogischen Auftrages sehen wir in der Vorbildfunktion: Kinder suchen und brauchen Vorbilder (wer eigentlich nicht!?). Wir wollen dies in unserem Handeln; Tun und Denken sein. Deshalb beteiligen wir die Kinder möglichst an allen Entscheidungen und an allen Tätigkeiten die im Rahmen des Bauernhofkindergartens anfallen und notwendigerweise erledigt werden müssen. Das reicht vom Tiere versorgen übers Melken, Arbeiten rund um den Garten, Bäume pflanzen, Brennholz im Wald beschaffen, lagern und transportieren,

Kleinreparaturen durchführen,  nachhaltige Gebrauchsgegenstände herstellen, sowie das Produzieren von Marmeladen, Gelees, Säften, Trockenfrüchten usw., bis hin zum gemeinsamen kochen, backen oder Käse herstellen. In all diesen lebenspraktischen Arbeiten beteiligen wir die Kinder je nach ihrem Vermögen, weil es uns nicht um Leistung geht, sondern um die Lern-Erfahrungen der einzelnen Kinder: Wenn ein 3-Jähriges zuschaut, wie ein 6-Jähriges mit dem Beil einen Baum entastet, lernen Beide sehr viel fürs Leben



Vespern

Während der Winterzeit vespern wir gemeinsam nach dem Füttern und Melken in unserer Villa. In den wärmeren Jahreszeiten nehmen die Kinder ihr mitgebrachtes Vesper mit in den Wald. Wir möchten, dass die Kinder gesunde Lebensmittel und Getränke mitbringen. Dabei wollen wir auch ohne Müll auskommen.

In den Sommermonaten locken süße Brotaufstriche, Wurst und saftiges Obst die Wespen an, deshalb empfehlen wir Butter- und Käsebrot, Vollkornkekse, Gurken, Tomaten und ähnliches Gemüse und als Getränk Wasser oder Tee.




Abschlusskreis

Hier feiern wir den Abschlusskreis mit Liedern, Fingerspielen, einer fortlaufenden Geschichte, bzw. Märchen und der Reflektion der Eindrücke des Tages.

Abholzeit

Die Abholzeit haben wir in den Öffnungszeiten notiert.