Kindergarten ABC ...                   

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Blick'in      das Kindergarten ABC

In unserem „Kindergarten  ABC“ finden Sie die wichtigsten Informationen und Mitteilungen über die Kindergartenzeit und die Grundlagen unseres Lebens und Arbeitens mit den Kindern.

Ansonsten sind wir gerne und jederzeit für Ihre Fragen und Anregungen offen.  

Aufsichtspflicht, bringen und abholen

Die Aufsichtspflicht für den Hin- und Rückweg bis zur Übergabe Ihres Kindes an eine pädagogische Fachkraft des Kindergartens am Bring- und Abholort oder an einem ausgemachten Treffpunkt haben Sie als Eltern. Wenn Ihr Kind von verwandten oder bekannten Personen abgeholt werden soll, brauchen wir dafür Ihre schriftliche Einverständniserklärung. Ebenso, wenn Ihr Kind allein nach Hause gehen soll.

Aufsichtspflicht übertragen

Während der Öffnungszeit des Kindergartens übertragen Sie die Aufsichtspflicht auf das Team der Einrichtung. Bei Veranstaltungen mit Eltern liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern.

Besuche machen

Ältere Geschwisterkinder, ehemalige Kindergartenkinder, Eltern oder Großeltern können gerne einen Besuch bei uns in der Naturgruppe machen. Das müssen wir natürlich gemeinsam absprechen und planen.

Grundsätzlich gilt: Gäste sind uns immer willkommen. Besuchskinder sind während dem Aufenthalt im Bauernhofkindergarten versichert.

Christliche Erziehung

Eine christliche geprägte Erziehung ist uns wichtig.

Wir erleben mit den Kindern den Jahreskreislauf von den kirchlichen Festzeiten her: Adventszeit, Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Erntedank gehören zu unserem Alltag. Natürlich beziehen wir Frühling, Sommer, Herbst und Winter genauso mit ein (beides ist ja an sich schon aufeinander bezogen!).

Geschichten der Bibel, Singen und Beten haben einen besonderen Stellenwert im Kindergarten.

Wir werden andere Religionen, ihre Glaubensauffassungen, ihre Traditionen und Gebräuche kennen und verstehen lernen und ihnen mit Achtung, Respekt und in großer Toleranz begegnen.

Eltern- und Erziehungspartnerschaft

Sie als Eltern sind uns wichtig. Wir bitten um ein offenes und ehrliches Miteinander.

Dazu gehören für uns Gespräche im Kindergartenalltag, Elternabende, gemeinsame Feste mit den Familien, gemeinsame Bastel- und Kreativangebote und Ähnliches. Bei Sorgen, Fragen und Problemen, die Ihr Kind betreffen, können Sie jederzeit gerne ein persönliches Gespräch mit uns vereinbaren.

Sie als Eltern wählen für jedes neue Kindergartenjahr zwei Vertreter aus ihrer Mitte zum Elternbeirat.

Er soll das Bindeglied zwischen Eltern, Träger und Kindergarten sein.

Elternkontakte

Die Kontakte unter den Eltern sind uns wichtig und wir wünschen uns, dass Sie sich auch als Eltern kennen lernen. Dazu gibt es sicher mancherlei Möglichkeiten .

Wir haben  eine Pinnwand am Haus, an der Sie z. B. Hinweise zum Wochenplan finden. Hier ist auch Platz, um sich über private Gebrauchsgegenstände, Ausflugsziele oder Veranstaltungen auszutauschen.

Per Mail erhalten alle Eltern wöchentlich zum Wochenende die wichtigsten Informationen und den Hinweis auf den aktuellen Wochenrückblick auf unserer Homepage: www.bauernhofkindergarten-schiltach.de.

Entwicklungsgespräche

Ein Stück unserer pädagogischen Aufgaben ist das Beobachten, Dokumentieren und Begleiten der Entwicklung Ihres Kindes. Im „Portfolio“-Ordner dokumentieren wir mit Text und Bild die wichtigsten Entwicklungsschritte Ihres Kindes individuell und persönlich.  Alle Inhalte, samt dem Ordner stehen nur den jeweiligen Eltern zur Verfügung und natürlich den Kindern. Mindestens einmal jährlich möchten wir mit Ihnen als Familie ein Entwicklungsgespräch führen, in dem wir uns gemeinsam über den „Stand“ Ihres Kindes austauschen und überlegen, was für Ihr Kind zukünftig wichtig ist. Gerne kommen wir dafür an einem Nachmittag oder Abend zu Ihnen nach Hause, damit Sie als Familie (und daheim) mit uns ins Gespräch kommen können. Wir bieten Ihnen auch eine Gesprächszeit ab ca. 13.30 Uhr bei unserer Unterkunft an.

Essen zubereiten

Wenn möglich möchten wir gelegentlich mit den Kindern ein gemeinsames Essen zubereiten. Dabei ist uns wichtig, dass die Kinder den gesamten Ablauf der Zubereitung miterleben. Schon beim Einkauf wollen wir auch auf gesunde Lebensmittel achten und nach Möglichkeit die selbst angebauten Gemüsesorten und Früchte verwenden. Wenn die Trinkflasche leer ist, gibt es bei uns jederzeit Wasser oder Tee zum Trinken.

Freies Spielen

Damit bezeichnen wir die wichtigste und längste Zeit am Vormittag. Sie dauert in der Regel von Ende des Morgenkreises bis Anfang des Abschlusskreises. Nachdem die Tiere versorgt sind, entscheiden wir mit den Kindern gemeinsam, wohin wir gehen wollen, welche „Arbeiten“ anstehen oder was z.B. im Garten getan werden muss. Danach sind wir mit den Kindern unterwegs oder bleiben irgendwo an einem Platz, der den Kindern gefällt. Die Kinder entscheiden, wo, was und mit wem sie spielen wollen. Damit die Kinder einen Ansprechpartner finden, sind wir ErzieherInnen immer in der Nähe, so dass Einzelne jederzeit auf uns zugehen können. Wir bieten in dieser Zeit bewusst kein vorgefertigtes Programm an, damit die Kinder viel Zeit haben, sich selbstständig und selbsttätig zu beschäftigen. Dabei schätzen wir die Hingabe und die Selbstvergessenheit, mit der die Kinder in ihren Spielen „versinken“, als äußerst wertvoll für den Entwicklungsprozess ein. Außerdem brauchen Kinder in der Natur und bei den Tieren keine ständige Anleitung oder Vorgaben von uns. Sie entdecken ihre Umgebung selbst und für sich am besten. In dieser Phase haben wir besonders die Gelegenheit, Kinder zu beobachten und einzelne Entwicklungsschritte zu dokumentieren.

Freitags

...besuchen wir die Senioren der Tagespflege  "Oase" im Gottlob-Freithaler-Haus der Sozialgemeinschaft Schiltach e.V.      Dafür starten wir um 8.30 Uhr am Kindergarten und verabschieden uns um 12.45 Uhr wieder von den Senioren.  

Die Kinder können dann entweder direkt an der  "Oase"  oder ab ca. 13 Uhr am Bauernhofkindergarten abgeholt werden.

Weiteres unter "Kooperation mit den Tagesgästen des Gottlob-Freithaler-Haus".

Geburtstag

Wir wollen diesen besonderen Tag Ihres Kindes auch im Bauernhofkindergarten feiern. Für das Feiern können Sie z.B. Muffins, einen Kuchen oder Ähnliches für alle Kinder mitbringen (mehr bitte nicht). Fällt der Geburtstag auf das Wochenende oder in die Ferien, feiern wir gerne nach. Bitte sprechen Sie den Termin immer mit uns ab.

Gepäck

Jedes Kind braucht einen eigenen Rucksack. Wir zeigen Ihnen gerne unser „Lieblingsmodell“, wobei Sie selbst entscheiden, was Sie kaufen können und wollen. Wichtig ist: es muss Platz sein für Ersatzunterwäsche und Strümpfe, eine Vesperbox und eine von Ihrem Kind einfach verschließbare Trinkflasche. Eine Sitzunterlage braucht auch noch Platz. Ein zusätzliches Band über dem Rucksackdeckel ist sinnvoll, denn damit kann bei Bedarf die ausgezogene Jacke o.ä. auf dem Rucksack transportiert werden. Wir vom Team haben in unserem Gepäck immer dabei: 2 Handys, Telefonliste der Eltern und Notfallnummern, Toilettenpapier, feuchte Tücher, Spaten (fürs große Geschäft), Erste-Hilfe-Ausrüstung, Zeckenkarte, Desinfektionsmittel, kindgerechte Werkzeuge je nach Bedarf wie Messer, Scheren, Sägen, Lupen, Bestimmungsbücher usw.

Gummistiefel /„Matschhosen“

Für Unterwegs und den Aufenthalt bei den Tieren braucht jedes Kind Ersatz-Gummistiefel, die in unserer Unterkunft aufbewahrt werden. Bitte beschriften Sie alle Kleidungsstücke deutlich lesbar mit dem Namen Ihres Kindes. Weiteres zum Thema Bekleidung finden Sie unter Kleidung.

Hausschuhe

Jedes Kind braucht ein Paar eigene Hausschuhe für den Aufenthalt in unserer „Villa“. Bitte die Schuhe in einem Stofftäschle mit Namen versehen mitbringen.

Informationen und Termine

Wir möchten Sie immer zeitnah auf dem Laufenden halten. Deshalb senden wir Ihnen alle Informationen, Termine und sonstige Planungen per E-Mail zu, sofern das technisch möglich ist. An der Pinnwand sind ebenfalls alle Mitteilung ausgehängt. Wenn jemand einmal nicht in den Kindergarten kommen kann, erhalten Sie trotzdem alle Infos von uns.

Kleidung (und kein Schmuck ...!)

Wir bitten um Rücksprache mit uns, wenn Sie sich unsicher sind, welche Kleidung für Ihr Kind wann am besten ist. Gerne beraten wir Sie. Eine Kopfbedeckung für die Sonnenzeiten muss jedes Kind immer dabei haben. Das Eincremen mit Sonnenschutzcreme ist Aufgabe der Eltern. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass jedes Kind mit seinem natürlichen „Instinkt“ weiß und spürt, ob es ihm zu warm oder zu kalt ist. In den warmen Jahreszeiten überlassen wir den Kindern selbstverständlich die Entscheidung, was sie anziehen wollen, da muss auch barfuß gehen möglich sein. Im Winter achten wir darauf, dass die Kinder möglichst wenig Nässe abbekommen; dabei haben sich die „Matschhose“ und eine wasserdichte Jacke bewährt. Damit der Hautschweiß vom Körper wegtransportiert wird, empfehlen wir als erstes Kleidungsstück auf der Haut die atmungsaktive Unterwäsche. Danach gilt immer das Zwiebelschalenprinzip: viele dünne Kleidungsstücke, bzw. -schichten übereinander tragen, die bei Bedarf aus- und wieder angezogen werden können. Ersatzkleidung für alle Kinder können wir bei uns in der Villa unterbringen. Wenn das Wetter unsicher ist, bitte Ersatzkleider im Kinderrucksack verstauen.    Ohrringe, Halsketten, Armbänder, Fingerringe und anderer Schmuck sind beim Aufenthalt in der Natur, im Wald und bei den Tieren eine große Verletzungsgefahr für Ihr Kind.

Deshalb lassen Sie bitte jeglichen Schmuck zuhause!

Konzeption

Infos zu unerer Konzeption gibt es hier.

Kooperation mit den Tagesgästen der  "Oase"  im Gottlob-Freithaler-Haus

Seit September 2015 besuchen wir jeden Freitag mit allen Kindern die Senioren der Tagespflege  "Oase"  im Gottlob-Freithaler-Haus der Sozialgemeinschaft Schiltach e.V.   Gegen 9 Uhr vespern wir mit den Gästen und feiern unseren Morgenkreis. Anschließend widmen wir uns gemeinsam verschiedenen Beschäftigungen, spielen und singen miteinander. Das Mittagessen genießen wir zusammen mit den Senioren und verabschieden uns dann gegen 12.45 Uhr. Über die Gastfreundschaft und Offenheit der Sozialgemeinschaft freuen wir uns sehr und erleben die Begegnung für beide Seiten als positiv und sehr bereichernd.  Mehr dazu findet man in den aktuellen Wochenrückblicken auf unserer Homepage.

Krankheiten

Bitte melden Sie uns rechtzeitig (spätestens am Morgen, Beginn des Morgenkreises), wenn Ihr Kind krank ist und deshalb nicht in den Kindergarten kommen kann. Benachrichtigen Sie uns bitte gleich, wenn es sich um eine ansteckende Infektionskrankheit wie Masern, Windpocken, Scharlach oder ähnliches handelt. Beim Auftreten einer solchen Krankheit hängen wir an der Pinnwand eine Mitteilung für alle Eltern aus.

Nach überstandener Krankheit benötigen wir eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Arztes, damit Ihr Kind wieder zu uns kommen kann. Dies gilt auch bei Befall von Kopfläusen.

Das Kindergartentelefon können Sie immer erreichen. Die Telefonnummern entnehmen Sie bitte aus dem Kontakt.

Morgenkreis / Abschlusskreis

Der Morgenkreis beginnt pünktlich (ohne Eltern). Hier eröffnen wir den gemeinsamen Tag und damit die wichtigste Zeit des „Freien Spielens“. Wir singen und besprechen gemeinsam, was jeden von uns bewegt, was es an Wünschen und Ideen gibt, um dann miteinander zu den Tieren zu gehen. Sind die Tiere versorgt, machen wir uns auf den Weg in den Wald. Nach dem Freien Spielen läuten wir mit unserer Glocke die Kinder zum Abschlusskreis zusammen. Hier klingt der gemeinsame Vormittag bei Liedern, Gruppenspiel und einer Geschichte aus, in der wir Erlebnisse aus dem Vormittag Revue passieren lassen oder z. B. ein Märchen erzählen. Danach ist Abholzeit. Mit unserem Abschiedslied „Alle Leut, alle Leut gehen jetzt nach Haus“ beenden wir den Abschlusskreis.

Namen

Die Namen der Kinder hätten wir gerne in allen Kleidungsstücken, Rucksäcken, Schuhen und Mützen usw., weil es dann ganz einfach ist, z.B. die Hose von Tim oder die Handschuhe von Iris ausfindig zu machen.

Was den Datenschutz angeht, verweisen wir auf das Anmeldeformular, wo alle rechtlichen Fragen geklärt, von den Eltern ausgefüllt und unterzeichnet werden.

Öffnungszeiten

Wir bitten freundlich, auch mit Rücksichtnahme auf uns als Personal, dass Sie sich an diese Zeiten halten, vor allem beim Abholen am Ende der Öffnungszeit. Für Ausnahmen finden wir sicher eine Lösung.

Wir bitten freundlich, dass Sie Ihr Kind morgens bis spätestens zum Beginn des Morgenkreises zu unserer Unterkunft am Haus der Familie Gutekunst bringen, damit wir gemeinsam den Tag beginnen können.

Während der Abholzeit können Sie Ihr Kind am Haus der Familie Gutekunst abholen, oder an einem abgesprochenen Treffpunkt.

Regeln

Die folgenden Regeln besprechen wir anhand von Bildern jeden Morgen mit den Kindern:

  • Wir sind im Wald leise, damit wir die Stille und die Schönheit des Waldes erleben können und keine Tiere erschrecken oder verjagen. Wir sind im Wald zu Besuch.
  • Die Kinder dürfen sich soweit von uns entfernen, dass sie uns und wir sie hören und sehen können. Wenn uns ein Kind nicht mehr sehen kann, soll es stehen bleiben und nach uns rufen, bis jemand kommt.
  • Wir wollen niemandem wehtun, deshalb ist schlagen, schubsen, kratzen usw. verboten.
  • Wenn wir überhaupt Abfall produzieren, nehmen wir ihn wieder mit nach Hause, denn weggeworfen ist er eine Gefahr für die Tiere und eine Belastung für unsere Natur.
  • Wir töten keine Tiere und reißen keine Pflanzen aus.

Schutz

Um die Kinder vor den wenigen Gefahren des Waldes und der Natur zu schützen, achten wir auf Folgendes:

  • Wir essen Beeren des Waldes nur nach Absprache.
  • Zum Schutz vor Zecken lesen Sie bitte unter Zecken weiter.
  • Das Eincremen mit Sonnenschutzcreme ist Aufgabe der Eltern und muss zum Schutz der Kinder unbedingt eingehalten werden.
  • In einer schriftlichen Vereinbarung klären wir mit den Eltern, dass wir bei Bedarf Desinfektionsmittel und Pflaster einsetzen, sowie Spreißel/Splitter entfernen.
  • Wenn die Witterungsverhältnisse es nicht zulassen, z.B. bei Gewitter, Sturm oder starkem Wind, bei schwerem, nassem Schnee auf den Bäumen, oder bei starkem Reif oder Eisbefall, werden wir nicht in den Wald gehen, sondern in unserer „Villa“ bleiben.

Tagesablauf

Die Betreuungszeit für Ihr Kind entnehmen Sie bitte aus der Öffnungszeit. Sie beginnt jeweils an unserer Unterkunft. Zwischen Beginn der Öffnungszeit und Anfang Morgenkreis können sich die Kinder auf dem Gelände frei beschäftigen. Wir bieten auch verschiedene Angebote oder Beschäftigungsmöglichkeiten an wie malen, schneiden, basteln, Bilderbücher anschauen usw. Der Morgenkreis ist unser gemeinsamer Startpunkt. Danach versorgen wir die Tiere und sind dann bis zum Beginn des Abschlusskreises draußen unterwegs. Diese Zeit nennen wir Freies Spielen (siehe dort).

Den Tag beschließen wir mit unserem Abschlusskreis (siehe Morgenkreis und Abschlusskreis). Danach können die Kinder abgeholt werden. 

Telefon

siehe Kontakt

Toilette

In unserer  „Unterkunft“  gibt es eine Kinder-Toilette samt einem Kinder-Waschbecken und für Notfälle eine Duschmöglichkeit.

Hat ein Kind unterwegs Stuhlgang, graben wir dafür ein Loch, das nach dem Stuhlgang wieder zugefüllt wird.

Unfallversicherung

Während des Besuchs im Bauernhofkindergarten, bei Ausflügen oder Fahrten ist Ihr Kind versichert.  (Ausnahme beim Reiten; siehe  Extra-Formular)

Unterwegs

Nach dem Morgenkreis und dem Versorgen der Tiere sind wir gemeinsam zum sogenannten Freien Spielen unterwegs. Wir werden auf verschiedenen Wegen die Natur und den Wald erkunden und uns an unterschiedlichen Plätzen aufhalten. Je nach Jahreszeit und Witterung können unsere Wege länger oder kürzer sein. Wir werden gemeinsam besprechen, was am jeweiligen Tag wohl am schönsten, am spannendsten und sinnvoll für uns alle sein könnte. Dabei nehmen wir auf alle Kinder Rücksicht und gehen nur so weit, wie es auch die „Schwächsten“ schaffen. Das Wichtigste ist immer, die Natur gemeinsam zu entdecken und zu erleben und dann jedem einzelnen Kind die Freiheit zu lassen, das zu entdecken, was im Moment (spielend) dran ist.

Vesper

Je nach Essgewohnheit Ihres Kindes geben Sie bitte eine Kleinigkeit für das gemeinsame Vespern mit. Denken Sie daran: möglichst frisch, fett- und zuckerarm und nicht zu viel. Das ist für alle Kinder gesund. In der Sommerzeit bitte nichts, was Wespen mögen (also Wurst, Marmelade, Fruchtsäfte und süßes Obst). Bitte vermeiden Sie unnötigen Verpackungsmüll wie Alufolie und Plastiktüten. Jedes Kind braucht sein Getränk in seiner Trinkflasche; Ihr Kind soll diese Flasche selbstständig öffnen und schließen können. Wir haben immer noch zusätzliche Getränke dabei, falls die Kindertrinkflaschen einmal leer sein sollten.

Vorschule

Wir möchten die unterschiedlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten der Kinder fördern und sie auf die Schule vorbereiten, damit ihnen der Übergang in die Schule leicht fällt. Wir arbeiten dabei in Kleingruppen. Schulbesuche bei verschiedenen LehrerInnen gehören zu unseren Angeboten für die Vorschulkinder. Wir möchten weitere Begegnungen mit dem Gebäude sowie den Schülern und Schülerinnen ermöglichen. Die KooperationslehrerInnen besuchen die Kinder, soweit möglich, regelmäßig bei uns in der Gruppe, um sich gegenseitig kennen zu lernen.

Wald

Wir haben von der Familie Gutekunst ihr Waldgebiet zur freien Verfügung. Mit zwei weiteren, angrenzenden Privatwaldbesitzern sind wir im Gespräch. Im Wald halten wir uns in der Hauptbetreuungszeit an verschiedenen Plätzen auf. Wichtig ist uns, dass die Kinder die Vielfalt des Waldes und der Natur erleben, entdecken und erfahren können. Zu jeder Jahreszeit sind Pflanzen, Bäume, der Boden, das Licht, die Luft und die Tiere anders zu beobachten und zu erleben. Dies ermöglicht den Kindern unterschiedlichste Sinneserfahrungen, wie Ruhe erleben, Farben und Stimmungen wahrnehmen, die einmalig, von tiefem Wert und von grundlegender Bedeutung für die seelische und körperliche Entwicklung und Gesundheit eines jeden Kindes sind. Ein Grundgedanke unserer Elementarpädagogik ist, den negativen Entwicklungen in unserer gegenwärtigen Zeit entgegen zu wirken, den Kindern einen (Natur-) Raum zu geben, in dem sie ganzheitliche Erfahrungen machen und einen selbstverständlichen Bezug zur Natur aufbauen können. Ein kontinuierlicher Kontakt zu Tieren und zur Natur sensibilisiert das Kind und fördert einen behutsamen Umgang mit jeder Art von Leben. Die Kinder lernen, sich als einen Teil des Ganzen zu sehen und die Zusammenhänge der Natur zu begreifen. Damit stärken wir das Selbstvertrauen der Kinder und fördern ihre soziale Kompetenz. Auch das Prinzip der Nachhaltigkeit wollen wir mit den Kindern kennen lernen und einüben. Sie als Eltern möchten wir gerne ermuntern und ermutigen, zusammen mit Ihren Kindern so viel wie möglich draußen in der Natur unterwegs zu sein. Sie werden staunen, was Ihnen die Kinder vermitteln können.

Wochenrhythmus

Die Tiere   

gehören der Familie Gutekunst und wir haben vielerlei Gelegenheiten, mit den beiden Ponys, dem Pferd, der Kuh, den Kälbern, dem Hund, den Schafen, den Hühnern und dem Geflügel in Kontakt zu kommen. Das wird am Anfang sicher eher vorsichtig sein, aber wir haben ja viel Zeit miteinander. Wir kümmern uns jeweils nach Absprache ein Stückweit um die Tiere. Dazu gehören die Pflege, das Ausmisten, das Füttern, das Melken und sonstige Tätigkeiten, die zum Leben mit Tieren notwendig sind, wie z.B. Futterbevorratung, Heuernte usw.

 

Der Garten

gehört Famlie Gutekunst. Wir haben ein Stückchen ausgeliehen bekommen, um dort z.B. Karotten, Erbsen, Bohnen, Kartoffeln und Tomaten anzupflanzen, zu pflegen und zu ernten. 

 

Die Werkzeuge

Nach Absprache können die Kinder mit unseren Werkzeugen arbeiten. Wir haben kindgerechte und altersentsprechende Hämmer, Sägen, Feilen, Raspeln ,Zangen , Schaufeln , Rechen, eine Ziehbank uvm., mit denen die Kinder ihr jeweiliges handwerkliches Geschick entdecken, ausprobieren und einüben können. Holz zum Bauen finden die Kinder im Wald oder bei Familie Gutekunst. Das Benutzen eines Taschenmessers besprechen wir mit jeder Familie einzeln und im Blick auf ihr Kind. Selbstverständlich stehen immer auch Papier, Stifte, Farben , Scheren, Klebstoff, Wolle usw. zur Verfügung.

Zecken

Zecken leben in Bodennähe, auf Gräsern, Büschen und Sträuchern bis 1,5 m Höhe und werden beim Vorbeistreifen von Menschen und Tieren aufgenommen. Fälschlicherweise sagt man, Zecken würden sich von Bäumen herunter fallen lassen. Der Landkreis Rottweil gehört zum Risikogebiet der Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME). Gegen diese Virusinfektion kann man sich nur durch eine Impfung schützen. Der Impfstoff ist unbedenklich und z.B. von „Ökotest“ als sehr gut bewertet worden. Bitte sprechen Sie mit ihrem Kinderarzt über eine Impfung. Einen Impfschutz gegen Borreliose gibt es nicht. Ein schnelles Entfernen der Zecke hilft, die Übertragung der Bakterien zu verhindern. Tritt dennoch eine Erkrankung auf, ist sie mit Antibiotika behandelbar. Wir empfehlen die Impfung gegen FSME und die Impfung gegen Tetanus. Außerdem bitten wir Sie als Eltern, Ihr Kind nach dem Besuch im Wald zuhause kurz auf einen eventuellen Zeckenbefall zu untersuchen. Damit wir ErzieherInnen bei Ihrem Kind Zecken entfernen dürfen, (und die Stelle desinfizieren und kennzeichnen) bitten wir Sie, uns Ihr Einverständnis dafür schriftlich zu geben. Den Vordruck dafür erhalten Sie bei der Anmeldung.

Schlussbemerkung

Da wir als Kindergartenteam zusammen mit Ihren Kindern nun auf einem ganz neuen Weg „unterwegs“ sein werden, wird es immer wieder einzelne Neuigkeiten und Veränderungen in der Gestaltung unseres gemeinsamen Alltags geben.

Gerne werden wir Sie regelmäßig informieren und in unser gemeinsames Tun und Erleben mit ein-beziehen. Wir möchten mit Ihnen zusammen zum Wohl Ihres Kindes im Bauernhofkindergarten, draußen im Wald und in der Natur leben und arbeiten.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen!

Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind einen guten Anfang in unserem Kindergarten und Gottes reichen Segen für die kommende Zeit!